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Brillenkonzern EssilorLuxottica spürt US-Dollar-Schwäche - Kursminus 23.04.2026, 14:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
EssilorLuxottica 191,88 EUR -3,53 % Lang & Schwarz

Der Brillenkonzern EssilorLuxottica FR0000121667 hat auch im ersten Quartal vom Boom rund um Smartbrillen profitiert und den Umsatz kräftig gesteigert. Negative Währungseffekte insbesondere durch den US-Dollar zehrten einen großen Teil des Wachstums aber wieder auf. Analysten fanden außerdem noch einige andere Haare in der Suppe, und auch die Investoren zeigten sich nicht überzeugt. An der Börse kamen die Zahlen schlecht an.

Die Aktie gab zeitweise deutlich nach und setzt damit ihre schwache Entwicklung im laufenden Jahr fort. Im frühen Nachmittagshandel verlor das Papier zuletzt rund 4,4 Prozent auf 192,70 Euro, womit es Schlusslicht im EuroStoxx 50 EU0009658145 war. Zeitweise war der Kurs sogar noch näher an das Tief von Anfang April gerückt, als die Aktie zurück auf den Stand seit Sommer 2024 gesackt war.

Neben Sorgen über zunehmende Konkurrenz belastet auch die Unsicherheit über die Margenentwicklung im Zusammenhang mit KI-Investitionen den Kurs. Zudem wirkt sich das eingetrübte Konsumumfeld im Zuge geopolitischer Spannungen negativ aus. Seit dem Jahreswechsel hat EssilorLuxxotica an der Börse bereits fast 29 Prozent an Wert eingebüßt.

Im ersten Quartal waren die Erlöse Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitrum um 4,1 Prozent auf 7,13 Milliarden Euro geklettert, wie das französisch-italienische Unternehmen bereits am Mittwochabend in Charenton-le-Pont mitteilte. Damit traf der Weltmarktführer für Brillen, Sonnenbrillen und Kontaktlinsen in etwa die durchschnittlichen Markterwartungen. Zugpferd war die Region Nordamerika mit einem prozentual zweistelligen Wachstum, aber auch die Region EMEA (Europa, Naher Osten und Asien) florierte.

Währungsbereinigt fiel das Wachstum mit 10,8 Prozent jedoch etwas schwächer aus als am Markt erhofft. Belastend wirkte vor allem der schwächere US-Dollar, der die positiven Effekte aus der Partnerschaft für KI-gestützte Brillen mit dem Facebook-Konzern Meta US30303M1027 dämpfte. Zwar verkauften sich entsprechende Modelle der Marken Ray-Ban und Oakley in Nordamerika, Europa und Asien gut, doch sorgten Währungseffekte für Gegenwind. Zudem verwiesen einige Analysten auf eine langsamere Markteinführung der KI-Brillen in Europa sowie eine schwächere Entwicklung in Lateinamerika.

Jefferies-Analyst Julien Dormois hob zwar das überraschend hohe organische Umsatzwachstum hervor und nannte es einen Beleg für die robuste Wachstumsstärke. Er verwies aber auch darauf, dass die Dynamik im Vergleich zu dem außerordentlichen Schlussquartal 2025 wie erwartet abgenommen habe. Vor allem aber ließen die hohen Vergleichswerte aus dem Vorjahr für das zweite Halbjahr eine Neukalibrierung der Konsensschätzungen für 2026 erwarten, schrieb er. Neben Jefferies senkten auch zahlreiche andere Banken ihre Kursziele, darunter die Schweizer UBS, Goldman Sachs, die Bank of America und die LBBW.

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