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Carl Zeiss Meditec: 1000 Stellen weltweit auf dem Prüfstand 12.05.2026, 11:57 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Medizintechnikkonzern Carl Zeiss Meditec DE0005313704 will angesichts der Probleme in seinem wichtigen China-Geschäft seine Kosten senken. Von den Einsparungen könnten in den nächsten drei Jahren bis zu 1000 Stellen weltweit betroffen sein, teilte das SDax DE0009653386-Unternehmen am Dienstag in Jena mit. Dadurch soll sich das Ergebnis bis zum Geschäftsjahr 2028/29 im Vergleich zum laufenden Berichtszeitraum um jährlich mehr als 200 Millionen Euro verbessern. An der Börse notierte die im SDax notierte Aktie zuletzt mit gut 5 Prozent im Plus.

Carl Zeiss Meditec ist die börsennotierte Tochter des Technologieunternehmen Zeiss mit Sitz in Oberkochen (Ostalbkreis). Dort sind rund 1.100 Menschen bei dem Medizintechnikunternehmen beschäftigt im Bereich der Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Lösungen für die Augenheilkunde und Mikrochirurgie. Unter anderem werden dort Operationsmikroskope produziert.

Ein Sprecher der Muttergesellschaft sagte zu dem möglichen Arbeitsplatzabbau: "Konkrete Entscheidungen zu einzelnen Standorten und Funktionen stehen noch aus und werden in Abstimmung mit den relevanten Gremien und Arbeitnehmervertretungen getroffen."

Verlagerung ins Ausland im Gespräch

Konkret will der Augenheilkundespezialist Teile seines Geschäfts in kostengünstigere Länder verlagern, auch die Lieferketten im Einkauf sollen optimiert werden und weniger profitable Produkte aus dem Portfolio verschwinden.

Nach einem bereits schwachen Jahresstart hatte der Konzern auch im zweiten Geschäftsquartal (Ende März) Umsatz und Gewinneinbußen hinnehmen müssen. Für das Gesamtjahr soll der Erlös nun 2,15 bis 2,2 Milliarden Euro erreichen, dies wäre ein Rückgang um bis zu 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Carl Zeiss Meditec AG gehört zu den umsatzstärksten Industrieunternehmen in Ostdeutschland. Beschäftigt werden im In- und Ausland rund 5.800 Mitarbeiter, darunter mehr als 2.400 in Deutschland. Produziert werden Laser, OP-Mikroskope, Geräte sowie künstliche Linsen zur Behandlung von Augenerkrankungen.

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