Drohnenangriffe schockieren die Welt:
Dieser Tech-Player will die Verteidigung neu definieren
Anzeige
ROUNDUP/Eurozone

Industriestimmung deutet auf Wachstum hin 02.03.2026, 12:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

LONDON (dpa-AFX) - Die Stimmung in den Industrieunternehmen der Eurozone hat sich im Februar weiter verbessert und deutet nun auf eine leichte Belebung der Branche hin. Der Indikator für die Stimmung der Einkaufsmanager stieg um 1,3 Punkte auf 50,8 Punkte, wie S&P am Montag in London nach einer zweiten Schätzung mitteilte. Eine erste Schätzung wurde damit wie von Analysten erwartet bestätigt. Der Stimmungsindikator befindet sich damit erstmals seit August wieder über der Schwelle von 50 Punkten. Dies deutet auf ein Anziehen der wirtschaftlichen Aktivität hin.

In Deutschland und Frankreich, den größten Volkswirtschaften der Eurozone, entwickelte sich die Stimmung in den Industriebetrieben in unterschiedliche Richtungen. Während der Indikator für Frankreich deutlich nachgab und sich jetzt noch knapp über der Expansionsschwelle befindet, zog der entsprechende Wert für Deutschland stark an und liegt mit einem Wert von 50,9 Punkten klar über der Schwelle.

Erfreuliche verlief die Entwicklung auch in weiteren wichtigen Ländern der Eurozone. In Italien zog die Stimmung in den Industrieunternehmen unerwartet deutlich an und liegt nun klar über 50 Punkten. In Spanien erreichte der entsprechende Indikator wie prognostiziert genau die Expansionsschwelle.

"Es scheint sich um eine breit angelegte Erholung im Verarbeitenden Gewerbe der Eurozone zu handeln", schrieb Cyrus de la Rubia, Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank. Sechs der acht untersuchten Länder befänden sich im Wachstumsbereich. Und die deutsche Industrie weise auch die höchste Wachstumsrate auf.

Gleichwohl schränkte der Experte ein: "Natürlich sprechen wir hier nicht von einem Boom, sondern von einer moderaten Erholung, die von einem niedrigen Aktivitätsniveau ausgeht, während strukturelle Herausforderungen wie hohe Energiepreise, intensiver Wettbewerb aus China und US-Zölle weiterhin bestehen."

Die Daten im Überblick:

^

Region/Index Februar Prognose Vorläufig Vormonat

EURORAUM

Industrie 50,8 50,8 50,8 49,5

DEUTSCHLAND

Industrie 50,9 50,7 50,7 49,1

FRANKREICH

Industrie 50,1 49,9 49,9 51,2

ITALIEN

Industrie 50,6 49,2 --- 48,1

SPANIEN

Industrie 50,0 50,0 --- 49,2

(in Punkten)°

/la/jkr/mis

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
News-Kommentare
Thema
1 Aktien Frankfurt Ausblick: Dax stabil - Trump will Straße von Hormus sichern Hauptdiskussion
2 Trump: Irans Raketen hätten schon bald USA treffen können Hauptdiskussion
3 Nato-Chef fordert Rückendeckung für USA und Israel Hauptdiskussion
4 Großbritannien: Stimmung in den Industriebetrieben trübt sich überraschend ein Hauptdiskussion
5 Warnstreiks im Nahverkehr haben begonnen Hauptdiskussion
Alle Diskussionen
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer