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Flucht in sichere Anlagen treibt Goldnachfrage auf Rekordhoch 29.01.2026, 10:54 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

LONDON (dpa-AFX) - Die weltweite Nachfrage nach Gold ist wegen der Flucht in sichere Anlagen so stark wie noch nie. Im vergangenen Jahr habe die Nachfrage mit 5.002 Tonnen einen historischen Höchststand erreicht, wie der Branchenverband World Gold Council (WGC) am Donnerstag in London mitteilte. Vor allem Ende 2025 hätten wachsende Unsicherheiten in der Weltwirtschaft die Flucht in den sicheren Anlagehafen Gold angetrieben. Das Volumen der Investitionen in das Edelmetall bezifferte der Verband auf insgesamt 555 Milliarden US-Dollar (463 Mrd Euro).

Gefragt waren nach Angaben der WGC-Experten Wertpapiere, die mit physischem Gold hinterlegt sind. "Rund um den Globus griffen Anleger auf der Suche nach einem sicheren Hafen und Diversifizierung zu Gold-ETFs und stockten ihre Bestände im Jahresverlauf um 801 Tonnen auf", heißt es in dem Bericht "Gold Demand Trends".

Anleger haben aber auch bei physischem Gold verstärkt zugegriffen. Die weltweite Nachfrage nach Barren und Münzen bezifferte der Verband auf 1.374 Tonnen. Die stärksten Zuwächse bei der Nachfrage gab es nach Angaben des Verbands in China und Indien: Beide Länder machten demnach mehr als 50 Prozent des Anstiegs in dieser Kategorie aus. "Sowohl Verbraucher als auch Investoren kauften und hielten Gold in einem Umfeld, in dem wirtschaftliche und geopolitische Risiken zur neuen Normalität geworden sind", kommentierte WGC-Analystin Louise Street.

Wichtige Treiber der Nachfrage bleiben zudem Zentralbanken, die ihre Reserven unabhängiger vom US-Dollar machen wollen und daher verstärkt in Gold umschichten. Der Branchenverband geht davon aus, dass die Zentralbanken die Goldreserven um 863 Tonnen aufgestockt haben. Dagegen habe sich die Nachfrage nach Goldschmuck wegen des hohen Goldpreises im vergangenen Jahr deutlich abgeschwächt.

Nach Einschätzung des Analysten Stephen Innes vom Vermögensverwalter SPI Asset Management übertrifft der Wert der Goldreserven in den Tresoren der Zentralbanken mittlerweile das Volumen von US-Staatsanleihen, die von Notenbanken als Reserve gehalten werden. Dies sei weniger mit dem Kauf von Gold zu erklären, sondern vielmehr Folge des starken Anstiegs des Goldpreises.

Die starke Nachfrage nach dem Edelmetall trifft aber auch auf ein steigendes Angebot auf dem Weltmarkt. Wie der Branchenverband weiter mitteilte, erreichte die globale Produktion der Goldminen im vergangenen Jahr ebenfalls ein Rekordhoch, bei 3.672 Tonnen. Das Recycling von Goldbeständen legte hingegen trotz des hohen Preisniveaus mit drei Prozent nur vergleichsweise leicht zu.

Zuletzt setzte sich die Rekordjagd beim Goldpreis mit hohem Tempo fort. Der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) stieg am Donnerstagmorgen an der Metallbörse in London bis auf 5.595 Dollar. Das sind etwa drei Prozent mehr als am Vortag und so viel wie noch nie. Seit dem Jahreswechsel ist Gold bereits um rund 30 Prozent teurer geworden, nachdem der Preis im vergangenen Jahr um 65 Prozent gestiegen war./jkr/jsl/stk

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