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Fuchs will bis 2031 Ergebnis um mindestens gut ein Viertel steigern 16.04.2026, 11:06 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Schmierstoffhersteller Fuchs DE000A3E5D64 hat sich für die kommenden Jahre Zuwächse vorgenommen. Dabei soll der operative Gewinn bis 2031 stärker zulegen als der Umsatz. "Marktdynamik und Megatrends eröffnen uns neue Wachstumschancen", sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende Timo Reister am Donnerstag auf dem Kapitalmarkttag des Unternehmens. Die Aktie legte im frühen Handel leicht zu.

Bis 2031 soll der Umsatz auf 4,0 bis 4,5 Milliarden Euro klettern, wie das im MDax DE0008467416 notierte Unternehmen bekannt gab. Für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) peilt das Management um Konzernchef Stefan Fuchs 550 bis 600 Millionen Euro an. Das wäre im Vergleich zum Jahr 2025 ein Plus von gut 26 bis knapp 38 Prozent. Die entsprechende Marge soll dann 13 bis 15 Prozent betragen. Dabei geht das Unternehmen von einer stabilen Entwicklung von Rohstoffkosten und Preisen aus. Von den verbesserten Geschäftsaussichten sollen auch die Aktionäre profitieren, die Dividende soll in dem Zeitraum jährlich steigen.

Um die Ziele zu erreichen, will sich Fuchs auf sechs Bereiche konzentrieren. Zu diesen zählen unter anderem der Kfz-Ersatzteilemarkt, Schmierstoff- und Kühllösungen für alle Arten von Fahrzeugen mit neuer Antriebstechnologie sowie spezielle Schmierstoffe für Lebensmittel, Medizin, Halbleiter und Schienenverkehr.

Analystin Angelina Glazova von der US-Bank JPMorgan zufolge übertreffen die Mittelfristziele die Markterwartungen. Für Constantin Hesse vom Analysehaus Jefferies liegen die Ziele hingegen im Rahmen seiner Erwartungen. Fuchs peile bis 2031 jährlich im Schnitt ein Plus beim Umsatz von 3 Prozent und beim operativen Ergebnis von 5 Prozent an. Der Schmierstoffhersteller begeistere damit nicht gerade, sondern bleibe konservativ, so der Analyst.

Für 2026 hatte Fuchs zuletzt einen Umsatz von 3,7 Milliarden Euro und einen operativen Gewinn (Ebit) von 450 Millionen Euro in der Planung. 2025 betrug der Erlös knapp 3,6 Milliarden Euro und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern 435 Millionen Euro. Die Dividende für eine Vorzugsaktie soll um sechs Cent auf 1,23 Euro steigen.

Für den Mannheimer Schmierstoffhersteller, der knapp 6.900 Mitarbeiter beschäftigt, ist vor allem die Auto- und Nutzfahrzeugindustrie wichtig. Fuchs macht rund 30 Prozent des Umsatzes mit diesen Bereichen. Der Umbruch vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor führt deshalb auch bei Fuchs zu Veränderungen. Daneben hat der Konzern auch Kunden aus Bereichen wie Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bergbau, Luft- und Raumfahrt sowie Land- und Forstwirtschaft.

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