ROUNDUP

Gea Group legt stärker zu als gedacht - Dividende soll steigen 11.03.2025, 10:41 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
GEA Group 63,03 EUR +3,70 % Lang & Schwarz

DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Der Anlagenbauer Gea Group hat im abgelaufenen Jahr etwas deutlicher zugelegt als erwartet. Umsatz und Gewinn im Tagesgeschäft wuchsen entgegen dem Branchentrend, und das Unternehmen erreichte seine ursprünglich für 2026 gesetzten Ziele schon zwei Jahre früher als geplant. Für 2025 nimmt sich Vorstandschef Stefan Klebert weitere Steigerungen vor, wie Gea am Dienstag in Düsseldorf mitteilte. Die Aktionäre können sich für 2024 auf eine höhere Dividende freuen. Drohende Zölle aus den USA machen Klebert keine Angst.

An der Börse kamen die Neuigkeiten nur kurzfristig gut an: Die im Mitttelwertesegment MDax notierte Gea-Aktie legte zu Beginn zunächst zu, rutschte danach aber ins Minus und notierte am Vormittag 0,5 Prozent tiefer. Seit dem Jahreswechsel hat das Papier jedoch fast ein Fünftel gewonnen und wird mehr als anderthalbmal so teuer gehandelt wie noch vor zwölf Monaten.

Gea stellt etwa Anlagen für Bierbrauereien, Zentrifugaltechnik, Ventile, Melkroboter, Fütterungsanlagen und Gefriertrockner her und beliefert damit Branchen wie Lebensmittel, Getränke und Pharma. Der Firmenname geht auf die Gesellschaft für Entstaubungs-Anlagen zurück, die vor mehr als 100 Jahren gegründet wurde.

Die Zollpolitik der USA unter ihrem Präsidenten Donald Trump macht Gea-Chef Klebert kaum Sorgen. Er gehe davon aus, dass sein Unternehmen mögliche Zölle an seine Kunden weitergeben könne.

Im vergangenen Jahr steigerte die Gea Group ihren Umsatz um knapp ein Prozent auf gut 5,4 Milliarden Euro. Analysten hatten einen kleinen Rückgang erwartet. Bereinigt um veränderte Währungskurse und den Kauf und Verkauf von Geschäftsteilen übertraf der Umsatzanstieg mit 3,7 Prozent die durchschnittlichen Erwartungen der Branchenexperten.

Auch der Gewinn im Tagesgeschäft entwickelte sich besser als von Analysten geschätzt. Rechnet man die Kosten für den Konzernumbau heraus, wuchs der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um gut acht Prozent auf 837 Millionen Euro. Damit blieben 15,4 Prozent des Umsatzes als bereinigter operativer Gewinn bei Gea hängen - ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.

Ursprünglich hatte sich der Vorstand eine bereinigte operative Marge von mehr als 15 Prozent erst für 2026 fest vorgenommen, dieses Ziel aber im Herbst wegen überraschend guter Geschäfte vorgezogen. Für 2025 peilt Klebert nun 15,6 bis 16 Prozent an. Und bis zum Ende des Jahrzehnts soll die Marge auf 17 bis 19 Prozent klettern. Vorerst klammert Gea bei dieser Kennzahl die Kosten für den Konzernumbau heraus. Bei den Zielen für 2030 gilt diese Einschränkung jedoch nicht mehr.

An Bestellungen mangelt es dem Unternehmen nicht. Im vergangenen Jahr wuchs der Auftragseingang anders als von Analysten erwartet um 1,5 Prozent auf 5,55 Milliarden Euro. Vor allem Anlagen für Molkereien sowie die Lebensmittel- und Pharmaindustrie waren gefragt. Für 2025 rechnet der Vorstand dementsprechend mit einem Umsatzplus zwischen einem und vier Prozent, wenn man Währungsschwankungen und Veränderungen im Geschäftszuschnitt herausrechnet.

Geas Überschuss sank 2024 entgegen der operativen Entwicklung um zwei Prozent auf 385 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie legte hingegen von 2,28 auf 2,30 Euro zu, weil der Konzern eigene Anteilsscheine zurückkaufte. Die Aktionäre können sich auf eine höhere Dividende freuen: Die Ausschüttung soll um 15 Cent auf 1,15 Euro je Aktie steigen./stw/nas/mis

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,30
Hebel: 21
mit starkem Hebel
Ask: 0,87
Hebel: 7
mit moderatem Hebel
Smartbroker
UBS
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: UQ6X2N UQ4Y0W. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Weitere News

Gestern 23:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:34 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 22:08 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:59 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:37 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer