Anzeige
+++Breaking News: Copper One entdeckt neue Zone auf Redonda!+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Gewerkschaften kündigen harten Widerstand gegen Kürzungen an 01.05.2026, 14:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Die Gewerkschaften kündigen harten Widerstand gegen die von der Bundesregierung diskutierten Einschnitte bei Rente, Gesundheitsversorgung und Sozialleistungen an. "Wenn man uns angreift, dann wehren wir uns", sagte die DGB-Bundesvorsitzende Yasmin Fahimi bei der zentralen Maikundgebung der Gewerkschaften in Nürnberg. "Ihr müsst in den nächsten Wochen und Monaten kampfbereit bleiben", sagte sie vor einer geschätzt vierstelligen Zahl von Zuhörerinnen und Zuhörern. Mit der Kraft und der Energie der Beschäftigten werde es gelingen, "dass wir das Bollwerk bleiben gegen Rückfälle in die Anfangszeiten des Kapitalismus". Motto der mehreren hundert Maikundgebungen in ganz Deutschland war: "Erst unsere Jobs, dann eure Profite."

"Wir sind mobilisierungsfähig"

Die DGB-Chefin lehnte insbesondere eine Abschaffung des Acht-Stunden-Tags und Kürzungen der gesetzlichen Altersversorgung kategorisch ab: "Wer das Sicherungsniveau der Rente angreift, der provoziert einen gesellschaftlichen Großkonflikt", sagte Fahimi. "Wir sind mobilisierungsfähig gegen diesen Rentenklau, und wir werden ihn abwehren." Die Gewerkschaften lehnen auch die am Mittwoch vom Bundeskabinett beschlossenen Einsparungen in der gesetzlichen Krankenversicherung ab: "Das ist keine Reform, es ist eine Einschränkung eurer Gesundheitsversorgung, und das machen wir nicht mit", sagte die Bundesvorsitzende.

Fahimi bekundete grundsätzliche Reformbereitschaft der Gewerkschaften, zur Kasse gebeten werden sollen jedoch die Wohlhabenden. Fahimi forderte Vermögenssteuer, "gerechte" Erbschaftsteuer und einen höheren Spitzensteuersatz. "Wer wirklich Steuererleichterungen braucht, das sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in diesem Land."

Bayerns DGB-Chef: Arbeitgeber investieren zu wenig

Der bayerische DGB-Landesvorsitzende Bernhard Stiedl warf den Arbeitgebern in Bamberg vor, zu wenig in die heimischen Standorte zu investieren und stattdessen kurzfristige Renditeinteressen in den Vordergrund zu stellen. "Kahlschlag ist keine Strategie, sondern eine Bankrotterklärung des Managements." Stiedl hielt vielen Unternehmen vor, trotz staatlicher Hilfen Arbeitsplätze ins Ausland zu verlagern: "Es darf doch nicht sein, dass Milliarden an Fördermitteln abgegriffen werden, die Produktion neuer Technologien aber in Billiglohnländer verlagert wird." Für Bayern forderte Stiedl eine klare industriepolitische Strategie der Staatsregierung.

IG Metall Bezirksleiter spricht von Stimmungsmache

Bayerns IG Metall-Bezirksleiter Horst Ott warf Arbeitgeberverbänden und weiten Teilen der CDU und CSU in Ingolstadt vor, Stimmung gegen die Beschäftigten zu machen und mit Debatten über angeblich faule und blaumachende Beschäftigte von eigenen Versäumnissen ablenken zu wollen. "Sozialpartnerschaft heißt nicht: Wir verzichten auf Geld, damit Werke geschlossen werden", sagte Ott. "Die Agenda des Neoliberalismus ist knallhart und will uns mit Beschönigungen hinters Licht führen: Mehr "Eigenverantwortung" heißt: Leistungskürzungen und steigende Selbstbeteiligung."

Ministerin ruft zu Gemeinsamkeit auf

Auf Seiten der Staatsregierung appellierte Arbeitsministerin Ulrike Scharf (CSU) an Arbeitgeber und Gewerkschaften, keine tiefe Kluft entstehen zu lassen: "In diesen Zeiten ist die Sozialpartnerschaft wichtiger denn je", sagte die CSU-Politikerin. "Nur gemeinsam können wir neue Wege erfolgreich gehen." Auch Scharf sprach sich für die von den Gewerkschaften abgelehnte Flexibilisierung der täglichen Arbeitszeit aus.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer