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GFT will 2026 nach Gewinnrückgang wieder zulegen - Aktie erholt sich 05.03.2026, 11:13 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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GFT Technologies 17,39 EUR +0,23 % TTMzero RT

STUTTGART (dpa-AFX) - Der Softwareanbieter GFT Technologies hat das Jahr 2025 mit einem etwas geringeren Gewinnrückgang abgeschlossen als befürchtet. Den Aktionären winkt dennoch eine stabile Dividende, und für 2026 stellt Vorstandschef Marco Santos wieder bessere Geschäfte in Aussicht. Investitionen in Künstliche Intelligenz sollen das Stuttgarter Unternehmen voranbringen, das vor allem Software für Banken und Versicherer anbietet. An der Börse kamen die Neuigkeiten vom Donnerstag gut an.

Die GFT-Aktie legte am Vormittag um fast elf Prozent auf 17,72 Euro zu und war damit klarer Spitzenreiter im Nebenwerte-Index SDax . Allerdings hatte das Papier vor allem im Februar deutlich an Wert eingebüßt. Auch nach den Kursgewinnen vom Donnerstagmorgen wurde es noch gut sechs Prozent billiger gehandelt als zum Jahreswechsel. In den vergangenen drei Jahren hat sich sein Wert sogar mehr als halbiert.

Im abgelaufenen Jahr steigerte GFT den Umsatz zwar um zwei Prozent auf 888 Millionen Euro. Doch der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) sank jedoch um 14 Prozent auf gut 67 Millionen Euro. Als Gründe nannte das Unternehmen einen Geschäftsumbau in Großbritannien und in der Sparte Software Solutions sowie hohe Investitionen in Künstliche Intelligenz.

Ursprünglich hatte sich GFT für Umsatz und operativen Gewinn mehr vorgenommen, doch im Sommer strich Santos die Ziele zusammen. Der Manager hatte die GFT-Führung erst Anfang 2025 übernommen. Letztlich übertraf das Unternehmen mit dem Umsatz und dem Gewinn im Tagesgeschäft seine gekappten Prognosen leicht.

Der Überschuss brach sogar um 29 Prozent auf knapp 33 Millionen Euro ein, fiel aber etwas höher aus als von Analysten im Schnitt erwartet. Die Anteilseigner sollen wie schon für 2024 dennoch eine unveränderte Dividende von 50 Cent je Aktie erhalten.

Zulegen konnte GFT im vergangenen Jahr vor allem im Geschäft mit der Versicherungsbranche. Hier legte der Umsatz um 15 Prozent zu. Der Bereich Industrie und Sonstiges wuchs fast genauso stark, während das Geschäft mit Banken zwei Prozent weniger einbrachte als im Vorjahr.

Zuwächse verzeichnete GFT vor allem in Brasilien, Kolumbien und den USA. In Großbritannien ging das Geschäft hingegen um ein Viertel zurück. In Kontinentaleuropa und Deutschland sank der Umsatz um jeweils drei Prozent.

Für das laufende Jahr stellte Santos einen weiteren Umsatzanstieg und wieder mehr Gewinn in Aussicht. Nachdem der Erlös 2025 nur um zwei Prozent auf gut 888 Millionen Euro gewachsen war, soll er nun währungsbereinigt um fünf Prozent auf etwa 930 Millionen Euro klettern. Diese Marke hatte GFT zunächst schon für 2025 angepeilt. Der bereinigte operative Gewinn soll nun um 7,6 Prozent auf 71 Millionen Euro zulegen, der Vorsteuergewinn sogar um 21 Prozent auf 56 Millionen Euro.

Unterdessen hält das Management an seinen Mittelfristzielen fest: So soll der Umsatz bis zum Jahr 2029 auf 1,5 Milliarden Euro steigen. Die bereinigte operative Marge (bereinigte Ebit-Marge) soll dann 9,5 Prozent erreichen, nachdem sie im vergangenen Jahr von 9,0 auf 7,6 Prozent gefallen war./stw/mne/mis

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