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Givaudan überrascht trotz Umsatzrückgang positiv - Aktie legt zu 14.04.2026, 12:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Givaudan 3.126,50 EUR +0,19 % L&S Exchange

Der Aromen- und Duftstoff-Hersteller Givaudan CH0010645932 hat im ersten Quartal wegen ungünstiger Währungskurse einen Umsatzrückgang verbucht. Organisch legte der Erlös zwar leicht zu, doch dies verdankte der Konzern allein seinem Duftstoffsegment. Das Geschäft mit Aromen ging leicht zurück, wie Givaudan am Dienstag in Vernier mitteilte. An der Börse wurden die Neuigkeiten indes positiv aufgenommen - denn das Geschäft des Konzerns lief trotz der Rückgänge besser als gedacht.

Die Givaudan-Aktie gewann am Vormittag in Zürich zuletzt gut fünf Prozent auf 2.942 Franken und gehörte somit zu den stärksten Titeln im Schweizer Leitindex SMI CH0009980894. Damit setzte sich die Kurserholung der vergangenen Wochen fort. Allerdings wird das Papier immer noch sechs Prozent billiger gehandelt als zum Jahreswechsel. Auf Sicht von zwölf Monaten hat es sogar noch mehr als ein Fünftel eingebüßt.

Aus Sicht der Experten der Bank Vontobel zahlt sich die breite Aufstellung des Konzerns weiterhin aus. In den meisten Bereichen bleibe die Nachfrage trotz hoher Vergleichsbasis robust. Die aktuelle Bewertung der Aktie erscheine vor diesem Hintergrund zu pessimistisch. Analyst Alex Sloane von der britischen Bank Barclays traut dem Papier absehbar einen Kurs von 3.050 Franken zu. Sein Kollege Marcus Dunford-Castro vom Analysehaus Jefferies rechnet sogar mit einem Anstieg auf 3.500 Franken.

Im ersten Quartal sank Givaudans Erlös im Jahresvergleich um 5,2 Prozent auf 1,88 Milliarden Schweizer Franken (2,04 Mrd Euro). Bereinigt um Währungs- und Übernahmeeffekte stieg er hingegen um 2,8 Prozent. Analysten hatten mit einem noch schwächeren Wert von 1,7 Prozent gerechnet. Bereits im Schlussquartal 2025 war Givaudans Umsatz mit einem Plus von 3,2 Prozent unter die mittelfristig angestrebte Zielspanne von 4 bis 6 Prozent gefallen.

Im Aromengeschäft ging der Umsatz im ersten Quartal auf vergleichbarer Basis um 0,4 Prozent zurück. Das Segment Duftstoffe legte aus eigener Kraft um 5,9 Prozent zu. Das Unternehmen schrieb von einem Umfeld mit anhaltender geopolitischer Volatilität und herausfordernden Bedingungen in bestimmten Endmärkten. Wie üblich veröffentlichte Givaudan zum ersten Quartal keine Gewinnzahlen.

Angesichts höherer Einkaufskosten im laufenden Jahr will der Konzern seine Preise erhöhen, um den Kostenanstieg nach eigenen Angaben vollständig auszugleichen.

Der neue Konzernchef Christian Stammkoetter zeigte sich trotz der schwierigeren Entwicklung zufrieden mit dem Jahresstart. Zudem betonte er die hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Da hatte Givaudan den Umsatz organisch um 7,4 Prozent gesteigert.

Derweil hält der Manager an seinem Ziel fest, den Erlös in den Jahren 2026 bis 2030 organisch um 4 bis 6 Prozent pro Jahr zu steigern. Dabei handle es sich um einen Durchschnittswert. Schwächere Jahre sollen durch stärkere Wachstumsperioden ausgeglichen werden.

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