Anzeige
+++>>> Dreißigtausend potenzielle Verkäufer und fast keine konkurrierenden Bieter <<<+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Hohe Spritpreise treiben US-Inflation - Dollar legt zum Euro zu 14.10.2026, 15:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Hohe Preise für Kraftstoff und Heizöl haben die Inflation in den USA im September überraschend stark angetrieben. Die Verbraucherpreise legten im Jahresvergleich um 3,7 Prozent zu, wie das Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Im August hatte die Inflationsrate bei 3,4 Prozent gelegen. Analysten hatten eine stärkere Teuerung erwartet, waren aber im Schnitt nur von einer Jahresrate von 3,6 Prozent ausgegangen.

Damit näherte sich die Inflation wieder dem höchsten Stand seit über drei Jahren, der durch die Folgen des Iran-Kriegs im Mai bei 4,2 Prozent erreicht worden war. Zudem steigt die Teuerung weiter über das von der Fed angestrebte Ziel von zwei Prozent und setzt die US-Notenbanker unter Druck, die Zinsen weiter zu erhöhen.

Angetrieben wurde die Preisentwicklung in der größten Volkswirtschaft vor allem durch Kosten für Energie, nachdem sich wichtige Rohstoffe wie Erdöl in den vergangenen Wochen deutlich verteuert haben. Für Energie musste im September 20,4 Prozent mehr gezahlt werden als vor einem Jahr. Besonders stark war der Anstieg der Benzinpreise in den USA: Kraftstoffe verteuerten sich um etwa 34 Prozent. Der Heizölpreis stieg noch stärker, und zwar um rund 74 Prozent im Jahresvergleich.

"Besorgniserregend ist der im bisherigen Verlauf des Oktobers zu beobachtende erneute Anstieg der Preise an den Zapfsäulen", kommentierte Analyst Dirk Chlench von der Landesbank Baden-Württemberg die Preisdaten. Seiner Einschätzung nach dürfte die US-Inflation in den nächsten Monaten wieder auf eine Jahresrate von über vier Prozent zusteuern.

Im Monatsvergleich meldete das Ministerium für September einen Preisanstieg um 0,6 Prozent.

Gestiegen ist zudem auch die Kernrate der Verbraucherpreise, bei der schwankungsanfällige Preise für Energie und Lebensmittel herausgerechnet werden. In dieser Betrachtung meldet das Ministerium einen Preisanstieg um 2,6 Prozent im Jahresvergleich nach plus 2,4 Prozent im Vormonat.

Chefvolkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank erkannte allerdings trotz der gestiegenen Kerninflation keine klaren Hinweise auf Zweitrundeneffekte, also das Übergreifen der hohen Energiepreise auf andere Bereiche der Wirtschaft. "Die Fed wird gerade deshalb hinsichtlich ihres weiteren Zinspfades weiterhin vorsichtige Worte anschlagen", sagte Gitzel.

Am Devisenmarkt verstärkte die überraschend hohe Inflation aber die Spekulation auf eine weitere Zinserhöhung durch die US-Notenbank Fed, was dem US-Dollar Auftrieb verlieh. Der Euro geriet im Gegenzug unter Druck und fiel bis auf 1,1115 Dollar und damit auf den tiefsten Stand seit Mai 2025. Die Aussicht auf steigende Zinsen sorgte zudem für einen deutlichen Anstieg der Renditen bei US-Anleihen.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer