Anzeige
+++Potenzieller Gamechanger: Dieses 4-Millionen-Dollar-Unternehmen will jetzt im August den Uran-Jackpot anbohren!+++
ROUNDUP

Immer mehr Paketautomaten, doch die Haustür-Abgabe dominiert 23.06.2026, 14:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
DHL Group 51,63 EUR +0,33 % Baader Bank
Amazon 204,35 EUR +0,22 % Wien
United Parcel Service Registered (B) 94,14 EUR +0,31 % Lang & Schwarz

Deutschlands Paketbranche hat die Anzahl ihrer Automaten, an denen Sendungen abgeholt und aufgegeben werden, stark ausgebaut. Wie aus einer Marktstudie des Logistikverbandes BPEX hervorgeht, gab es im vergangenen Jahr 23.000 Automaten mit 1,9 Millionen Fächern. Das waren viel mehr als früher. Die meisten entfallen auf den Marktführer DHL, der aktuell auf rund 18.000 Stationen kommt und damit 3000 mehr als Anfang 2025. Der Automatenbetreiber Myflexbox hat 1416 Standorte in Deutschland und damit mehr als doppelt so viele wie vor einem Jahr (602). Auch Amazon US0231351067 und weitere Firmen bieten Automaten zur Paketabholung an.

Treiber der Entwicklung ist die steigende Paketmenge: Die Menschen bestellen immer mehr Waren im Internet, im vergangenen Jahr stieg die Anzahl der in Deutschland verschickten Pakete um 2,6 Prozent auf rund 3,8 Milliarden. In den Coronajahren 2020 und 2021 war es sogar um jeweils 12 Prozent nach oben gegangen, danach normalisierte sich die Entwicklung.

Die Nachteile der Haustürzustellung

Automaten stehen vor allem in Städten, auf dem Land ist das Automatennetz noch recht grobmaschig - inzwischen wird aber auch dort immer stärker ausgebaut. Mit den Automaten möchten die Logistikfirmen vermeiden, dass sie Pakete bis zur Haustür fahren müssen. Es geht für sie schneller, wenn sie in einem Schwung viele Pakete an einem Automaten einsortieren und die Empfänger später selbst vorbeikommen, um sie abzuholen.

Die Haustürzustellung kostet hingegen viel Zeit und damit auch Geld: Wenn der Empfänger nicht vorab sein Einverständnis zur Abstellgenehmigung gegeben hat, muss der Paketbote klingeln und warten, bis ihm geöffnet wird. Das kann dauern. Noch schlechter läuft es, wenn niemand daheim ist - dann vergeht wertvolle Wartezeit, die dem Paketboten beim Austragen seiner Paketmengen an anderer Stelle fehlt. Daher bewerben die Firmen "Out of Home"-Alternativen zur Haustürzustellung. Damit gemeint sind Automaten wie die DHL-Packstation und Paketshops, wo man sich die Ware auch hinschicken lassen kann.

Etwas ernüchternd ist aus Branchensicht, dass der "Out of Home"-Anteil der Paketmassen in Deutschland der BPEX-Studie zufolge im vergangenen Jahr nur bei 14 Prozent lag - binnen drei Jahren ging es ein Prozentpünktchen nach oben. Die Paketmenge sei zwar gestiegen, dennoch sei diese Entwicklung langsam, sagt Studienautor Klaus Esser. 86 Prozent der Pakete landen der Marktanalyse zufolge noch immer an der Haustür. Woran liegt das? "Wir sehen, dass dieses Angebot auch noch ein bisschen stärker angereizt werden müsste", sagt Esser. "Damit die privaten Verbraucher das auch wertschätzen und stärker nutzen."

Die Vorteile der Automaten

Der Automaten-Ausbau soll weitergehen, allein Marktführer DHL möchte 2030 30.000 Standorte in Deutschland haben. Die "Out of Home"-Nachfrage werde in den nächsten Jahren steigen, sagt DHL-Manager Holger Bartels. "Die Automaten können rund um die Uhr flexibel genutzt werden, sind gut erreichbar und einfach zu bedienen." Durch den Ausbau des Paketen-Netzes werde der Weg zum nächsten Automaten im Schnitt immer kürzer.

Myflexbox-Chef Jonathan Grothaus sieht ebenfalls großes Potenzial. "Die klassische Haustürzustellung ist historisch gesehen der teuerste und ineffizienteste Teil der Lieferkette." Die Automaten senkten die Stopp-Kosten der Logistiker drastisch und es würden klimaschädliche "Ehrenrunden" eliminiert, wenn also Paketzusteller erfolglos an Haustüren klingelten. Myflexbox ist anbieterunabhängig. Unter den Eigentümern ist keine Paketfirma, vielmehr gehört das Unternehmen britischen Finanzinvestoren. Es geht steil nach oben: Vor zwei Jahren gab es nur 244 Myflexbox-Standorte in Deutschland, nun sind es fast sechsmal so viele.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter aufwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,29
Hebel: 18,94
mit starkem Hebel
Ask: 1,15
Hebel: 4,57
mit kleinem Hebel
Smartbroker
UBS
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: WA5QAA UJ5000. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer