Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Irans Außenminister macht sich über US-Verluste lustig 16.09.2026, 07:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Munitionsmangel des US-Militärs und die Verluste im Krieg gegen den Iran sind von der Führung in Teheran mit reichlich Spott quittiert worden. Hunderte US-Militäreinrichtungen in der Region seien "in Stücke geschossen" worden, Dutzende US-Flugzeuge verbrannt, höhnte der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform x. Er bezog sich dabei auf Angaben des US-Verteidigungsministeriums. Die Behauptung, der Iran sei wehrlos, sei nichts als "Fiktion", schrieb Araghtschi.

Zuvor hatte das US-Militär in einem Bericht an das Parlament in Washington eingeräumt, dass iranische Angriffe "Hunderte Gebäude und Strukturen" auf US-Militärstützpunkten in den verbündeten Staaten Kuwait, Bahrain, Katar, den Vereinigten Arabischen Staaten, Saudi-Arabien, dem Irak, Oman und Jordanien beschädigt oder zerstört hätten. Zudem seien im Verlauf des Krieges Dutzende Kampfjets, Drohnen und andere Fluggeräte des US-Militärs zerstört oder beschädigt worden, hieß es. Das sei "nur die Spitze des Eisberges", höhnte Araghtschi.

US-Präsident Donald Trump hatte bereits kurz nach Beginn des Krieges gegen den Iran, der mit Angriffen des amerikanischen und israelischen Militärs am 28. Februar seinen Anfang genommen hatte, behauptet, die Islamische Republik habe "absolut keine Verteidigung" und keine Führung mehr. Die iranische Marine und Luftwaffe seien vernichtet, meinte er. Inzwischen dauert der Konflikt seit mehr als sechs Monaten an.

Munitionsengpässe auf US-Seite

Eine Aufsichtsbehörde des US-Verteidigungsministeriums stellte nun in einem Bericht an den Kongress gravierende Munitionsengpässe infolge des Krieges fest. Der Munitionsverbrauch habe "strategische Bestandslücken" verursacht und "Engpässe in der Rüstungsindustrie bei der Nachschubversorgung offenbart".

Unter anderem sei eine große Anzahl kostspieliger Abfangflugkörper wie THAAD- und Patriot-Raketen verbraucht worden. THAAD (Terminal High Altitude Area Defense) steht für ein Verteidigungssystem, das Kurz- und Mittelstreckenraketen abwehren kann. Laut dem Bericht wurde auch eine THAAD-Radarstation im Wert von 500 Millionen Dollar (433 Millionen Euro) vom Iran zerstört.

Wie das "Wall Street Journal" unter Berufung auf Beamte in den USA und in der Region berichtete, verbrauchte das US-Militär allein bei der Abwehr eines iranischen Angriffs mit rund 20 ballistischen Raketen in Jordanien in der vergangenen Woche 60 bis 70 Patriot-Abfangraketen. Zudem sollen mehr als ein Dutzend Thaad-Abfangraketen eingesetzt worden sein. Das sei so viel, wie die USA zu anderen Zeitpunkten des Krieges in einer ganzen Woche verbraucht hätten, hieß es.

Das Pentagon schätzt laut dem Berichts der Aufsichtsbehörde des US-Verteidigungsministeriums die gesamten Kosten des Kriegseinsatzes bis Ende Juni auf 33,4 Milliarden US-Dollar. Verbrauchte Munition ist dabei mit über 22 Milliarden Dollar der mit Abstand größte Posten.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer