ROUNDUP/Moskau

Neue Ukraine-Gespräche nächste Woche in Genf 13.02.2026, 15:00 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

MOSKAU (dpa-AFX) - Moskau hat bestätigt, dass in der kommenden Woche eine neue Verhandlungsrunde für ein Ende des Ukraine-Kriegs startet. Das Treffen finde vom 17. bis 18. Februar statt - dabei seien wieder Russland, die Ukraine und die USA, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Als Verhandlungsort nannte er Genf.

Russland ändert demnach nun die Besetzung seines Verhandlungsteams. Die russische Delegation soll Peskow zufolge diesmal Ex-Kulturminister und Präsidentenberater Wladimir Medinski leiten. Dieser hatte für Moskau die direkten Gespräche mit der Ukraine in Istanbul im vergangenen Jahr und kurz nach Kriegsbeginn geführt.

Kiew: Vorbereitungen laufen

Die Ukraine habe bereits mit Vorbereitungen für das Treffen begonnen, schrieb der Sekretär des Nationalen Sicherheitsrats und bisherige Verhandlungsführer Rustem Umjerow bei Telegram. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj habe die Besetzung des Verhandlungsteams festgelegt. Neben Umjerow gehört dem Team demnach wie zuvor Präsidialkanzleichef Kyrylo Budanow an, Generalstabschef Jurij Hnatow, der Fraktionsvorsitzende der Präsidentenpartei im Parlament David Arachamija, Vize-Außenminister Serhij Kyslyzja und der Vize-Chef des Militärgeheimdienstes, Generalleutnant Wadym Skibizkyj.

Zuletzt hatten Moskau und Kiew Anfang Februar in den Vereinigten Arabischen Emiraten direkt miteinander verhandelt. Wie auch bei der ersten Runde im Januar waren die USA als Vermittler dabei. Konkrete Ergebnisse der Gespräche wurden nicht präsentiert, die Beteiligten nannten das Treffen anschließend aber konstruktiv. Kremlchef Wladimir Putin hatte für diese Gespräche in Abu Dhabi den Leiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostjukow, und andere Militärs entsandt.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte nach den Verhandlungen gesagt, dass die USA ein neues Treffen in Miami vorgeschlagen hätten. Kiew habe zugesagt. Moskau warf er zuletzt mehrfach vor, zu zögern.

Die Ukraine verteidigt sich mit westlicher Hilfe seit knapp vier Jahren gegen die russische Invasion./ksr/DP/he

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