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Prüfkonzern Dekra legt in der Wirtschaftsflaute zu 17.04.2026, 12:08 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Trotz der kriselnden Weltwirtschaft hat der Prüfkonzern Dekra 2025 weiterhin stabile Geschäfte gemacht. Der Umsatz legte um 3,4 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro zu, wie Finanzvorstand Wolfgang Linsenmaier der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart mitteilte. Das bereinigte Betriebsergebnis nahm um 3,3 Prozent auf rund 275 Millionen Euro zu.

Belastet wurde das Geschäft laut Mitteilung unter anderem durch herausfordernde geoökonomische Rahmenbedingungen und teils rückläufige Entwicklungen, speziell in der europäischen Automobilindustrie. Linsenmaier sagte, Dekra habe in nahezu allen Regionen zugelegt. In Asien habe sich der Umsatz stabil entwickelt.

Der Gewinn ging unter dem Strich um 74 Prozent auf 37,6 Millionen Euro zurück. Als Grund wurden Sondereffekte und Sonderabschreibungen genannt. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, den Umsatz bis 2030 auf rund 6 Milliarden Euro zu steigern. Dies solle von Wachstum aus eigener Kraft in den Kernmärkten sowie gezielten Investitionen in Zukunftsfelder getragen werden, sagte der Finanzvorstand. Im laufenden Jahr wird ein Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich erwartet.

Weiterer Ausbau bei Fahrzeugprüfungen

Dekra ist vielen Autofahrern vor allem von der Hauptuntersuchung bekannt. Weltweit seien 2025 rund 34 Millionen Fahrzeuge geprüft worden, teilte Linsenmaier mit. Im Prüfwesen habe es weitere Investitionen gegeben. So in Saudi-Arabien aber auch in Europa. Die Expansion werde weiter vorangetrieben. Als Beispiele nannte der Finanzvorstand den Ausbau des Geschäfts in Dänemark oder in Finnland. Damit habe man die weltweite Marktführerschaft im Fahrzeugprüfmarkt gestärkt.

Dekra wurde vor etwas mehr als 100 Jahren gegründet - mit dem Ziel, die Sicherheit im Straßenverkehr durch Fahrzeugüberprüfungen zu gewährleisten. Heute versteht sich das Unternehmen als weltweit größte Expertenorganisation in den Bereichen Prüfung, Inspektion und Zertifizierung. Wichtiger werden aber neben klassischen Aufgaben Zukunftsfelder wie beispielsweise Prüfung und Zertifizierung von funktionaler Sicherheit, Cybersicherheit und KI in einem Paket.

Der "Digital Trust" genannte Bereich solle den Kunden helfen, Produktinnovationen schneller auf den Markt zu bringen und Sicherheitsrisiken zu minimieren, teilte Linsenmaier weiter mit. Gleichfalls sollen die Aktivitäten im Bereich Nachhaltigkeit ausgebaut werden.

In Deutschland schuf Dekra im vergangenen Jahr 600 neue Arbeitsplätze. Insgesamt arbeiten dort 23.953 Männer und Frauen. Weltweit waren es 48.155 Menschen.

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