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Renk bestätigt Prognose nach starkem Jahresstart - Aktie schwächelt 06.05.2026, 11:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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RENK Group 54,48 EUR -2,02 % Lang & Schwarz

Der Getriebehersteller Renk DE000RENK730 hat zum Jahresstart vom Rüstungsboom profitiert. Im ersten Quartal waren unter anderem Panzergetriebe für ein Programm der Nato-Staaten sowie den Puma-Panzer der Bundeswehr gefragt, wie der im MDax DE0008467416 der mittelgroßen Werte notierte Rüstungszulieferer am Mittwoch mitteilte. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1 Prozent auf rund 582 Millionen Euro. Das sei der beste Jahresauftakt der Firmengeschichte. Damit sitzt Renk auf einem Auftragsbestand von rund 6,9 Milliarden Euro und bestätigt seine Jahresziele.

Die Aktie gab am Vormittag rund 0,8 Prozent nach. Der Gesamtmarkt legte wegen Hoffnungen im Iran-Krieg insgesamt kräftig zu.

Der Umsatz stieg um 4 Prozent auf knapp 284 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) kletterte sogar um 10,4 Prozent auf 42,4 Millionen Euro. Die entsprechende Marge legte um 0,9 Prozentpunkte auf 15 Prozent zu. Unter dem Strich verdiente Renk 15,4 Millionen Euro nach rund 0,8 Millionen ein Jahr zuvor. Mit den Zahlen erfüllte das Unternehmen größtenteils die Erwartungen der Analysten, schnitt bei operativem Ergebnis und Auftragseingang aber sogar besser ab als gedacht.

Aus Sicht von JPMorgan-Fachmann David Perry hat Renk die Andeutungen aus einem Vorab-Briefing für Analysten mit seiner Quartalsbilanz bestätigt. Trotz solider Auftragslage habe der Umsatz aber nur moderat zugelegt. Dies dürfte damit zusammenhängen, dass Auslieferungen an Israel erst im zweiten Quartal wiederaufgenommen werden. Dem überraschend deutlichen Plus beim operativen Ergebnis wollte Perry angesichts der relativ kleinen Zahl keine allzu große Bedeutung beimessen. Er zählt Renk aber weiterhin zu seinen Favoriten in einem attraktiven deutschen Verteidigungssektor.

Außerdem bestätigte Renk die Jahresziele. So soll der Umsatz weiterhin auf mehr als 1,5 Milliarden Euro steigen. Analysten trauen dem Getriebehersteller im Schnitt Erlöse von 1,56 Milliarden zu. Das bereinigte operative Ergebnis (Ebit) sieht der Konzern bei 255 bis 285 Millionen Euro. Hier rechnen die Fachleute durchschnittlich mit gut 275 Millionen.

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