ROUNDUP

Russische Besatzung meldet mehr als 24 Tote durch Beschuss 01.01.2026, 21:35 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

HENITSCHESK/MOSKAU (dpa-AFX) - Im russisch kontrollierten Teil des Gebiets Cherson sollen der Besatzungsverwaltung zufolge mehr als 24 Menschen bei einem ukrainischen Drohnenangriff getötet worden sein. Ein Café im Dorf Chorly am Schwarzen Meer sei von drei Drohnen getroffen worden, als dort Silvester gefeiert wurde, teilte Verwaltungschef Wladimir Saldo auf Telegram mit. Er sprach morgens zunächst von 24 Toten, sagte aber später, dass die Zahl höher liege.

Das russische Außenministerium sprach von einem Terroranschlag, bei dem auch 50 Menschen verletzt worden seien. Auch Kremlchef Wladimir Putin ließ sich von Saldo informieren, wie das Präsidentenamt mitteilte.

Der ukrainische Generalstab wies die Darstellung als falsch und typische russische Desinformation zurück. Ziel der Russen sei es, mit solchen Falschbehauptungen Einfluss auf die Partner der Ukraine und den Verlauf der Friedensverhandlungen zu nehmen.

Ukraine weist Vorwürfe zurück

"Die Verteidigungskräfte der Ukraine halten sich an die Normen des humanitären Völkerrechts und führen ausschließlich Angriffe auf militärische Ziele des Feindes, Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes der Russischen Föderation und andere legitime Ziele durch, mit dem Ziel, das militärische Potenzial des Aggressorlandes zu verringern", sagte der Sprecher des Generalstabs der Agentur Interfax-Ukraine zufolge.

Unabhängige Berichte und eine Bestätigung der hohen Totenzahl gab es nicht. Fotos und Videos in sozialen Netzwerken lassen schließen, dass ein Restaurant in dem kleinen Ferienort auf einer Halbinsel ausgebrannt ist. "Ein Kind kam ums Leben", schrieb Saldo, der wegen des Vorfalls auch den Friedenswillen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj infrage stellte.

Empörung in Russland

Auch die Russisch-orthodoxe Kirche und Parlamentsabgeordnete reagierten empört. Die russische Justiz eröffnete ein Verfahren wegen Terrorismus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass meldete. Der Vizechef des nationalen Sicherheitsrates, Ex-Präsident Dmitri Medwedew, kündigte im Gespräch mit Tass einen Vergeltungsschlag gegen die Organisatoren des Anschlags an. Der proukrainische Telegramkanal Exilenova kommentierte, es habe schon früher ähnliche Angriffe gegeben, wenn sich Besatzungssoldaten zu Feiertagen versammeln.

Das Gebiet Cherson im Süden der Ukraine ist entlang des Flusses Dnipro geteilt. Der nördliche Teil mit der Gebietshauptstadt Cherson steht unter ukrainischer Kontrolle. Der südliche Teil mit der Küste ist von russischen Truppen besetzt./fko/DP/zb

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

3:02 Uhr • Artikel • dpa

Gestern 21:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 21:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:58 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:49 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:45 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 20:41 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer