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Schmierstoffhersteller Fuchs rechnet 2025 mit Zuwächsen - Kursrutsch 21.03.2025, 09:44 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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MANNHEIM (dpa-AFX) - Der Schmierstoffhersteller Fuchs will im laufenden Jahr Umsatz und Ergebnis steigern. Der Erlös soll auf 3,7 Milliarden Euro wachsen, wie das im MDax notierte Unternehmen am Freitag in Mannheim mitteilte. 2024 verharrte der Umsatz der Gruppe im Jahresvergleich mit rund 3,5 Milliarden Euro auf dem Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) taxiert Fuchs für 2025 bei rund 460 Millionen Euro und damit knapp sechs Prozent über dem Vorjahrwert. Hier hatten Analysten etwas mehr auf ihren Zetteln. Die Fuchs-Aktie gab im frühen Handel um 7,5 Prozent auf 45,64 Euro nach.

Geopolitisch sei die Lage unvermindert mit Unsicherheiten behaftet, sagte Unternehmenschef Stefan Fuchs laut Mitteilung. Mit mehreren Kriegen und zunehmenden nationalistischen Entwicklungen sei das Gefüge in der globalen Wirtschaft aus den Fugen geraten. Besonders in Deutschland, aber auch in anderen Ländern Europas habe sich die Konjunktur stark eingetrübt. Es sei schwer zu beurteilen, wie sich dies auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung sowie die Rohstoff- und Verkaufspreise auswirken werde.

Derweil will das Unternehmen jedenfalls weiter zukaufen. "Neben unserem organischen Wachstum wollen wir weiter aktiv an der Konsolidierung der Schmierstoffbranche teilnehmen", sagte Fuchs. Im vergangenen Jahr hatte das Unternehmen unter anderem Lubcon aus dem hessischen Maintal, einen Hersteller von Hochleistungs-Spezialschmierstoffen, und den Schweizer Industrieschmierstoff-Hersteller Strub erworben. Anfang 2025 folgte der Kauf des Spezialschmierstoff-Herstellers Boss aus Albstadt.

Das operative Ergebnis (Ebit) von Fuchs legte 2024 um fünf Prozent auf 434 Millionen Euro zu. Dazu trugen alle Regionen bei. Unter dem Strich stand ein Gewinn von 302 Millionen Euro - ein Anstieg um sieben Prozent. Während die Ergebnisse die Markterwartungen leicht verfehlten, lag der Umsatz in der von Analysten im Schnitt geschätzten Höhe. Die Dividende soll für Vorzugsaktionäre von 1,11 auf 1,17 Euro je Aktie steigen.

Für das Unternehmen, das knapp 6.800 Mitarbeiter beschäftigt, ist vor allem die Auto- und Nutzfahrzeugindustrie wichtig. Der Umbruch vom Verbrennungsmotor hin zum Elektromotor führt deshalb auch bei Fuchs zu Veränderungen. Daneben hat der Konzern auch Kunden aus Bereichen wie Maschinenbau, Metallverarbeitung, Bergbau, Luft- und Raumfahrt sowie Land- und Forstwirtschaft./mne/stw/jha/

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