ROUNDUP/Schülervertreter

Putzende Schüler 'unsinniger' Vorschlag 07.10.2025, 10:05 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

STUTTGART (dpa-AFX) - Schülervertreter haben den Vorschlag aus der CDU, Schüler sollten sich wegen der Finanznot der Kommunen wieder an der Reinigung der Klassenzimmer beteiligen, scharf kritisiert. "Der Vorschlag von OB Richard Arnold ist aus unserer Sicht unsinnig und nicht zielführend", teilte der Landesschülerbeirat Baden-Württemberg mit. Der Schwäbisch Gmünder Oberbürgermeister Richard Arnold hatte den Vorschlag angesichts finanzieller Probleme der Kommunen in der SWR-Sendung "Zur Sache!" vorgebracht.

Die Schülervertreter halten das Einsparpotenzial durch eine solche Maßnahme für überschaubar. "Zum anderen ist es im ohnehin schon eng getakteten Schulalltag kaum möglich, Schülerinnen und Schüler zusätzlich zum Putzen heranzuziehen", hieß es in der Mitteilung. "Da die Pausen der Erholung dienen - nicht der Reinigung -, müssten sie Unterrichtszeit opfern." Auch nach dem Unterricht sei das Putzen der Klassenzimmer nicht möglich, weil die Schüler ihre meistens knapp getakteten Busse erreichen müssten.

Der Vorschlag spare vor allem an der Zukunft: "Anstatt in Bildung zu investieren, sollen Kinder und Jugendliche ihre Klassenzimmer selbst putzen, statt Mathe oder Deutsch zu lernen oder eigenverantwortlich ihr Leben zu gestalten", schrieb der Landesschülerbeirat.

Arnold: Früher kehrten Schüler den Boden

Arnold hatte in der SWR-Sendung gesagt, früher hätten die Schüler noch freitags und samstags die Tafel geputzt und den Boden in den Schulen gekehrt. "Ich wäre dafür, dass das wieder eingeführt wird in den Klassenräumen", sagte Arnold. "Das würde uns finanziell entlasten und würde vielleicht auch ein Stück Verantwortung wieder zurückgeben an die Schülerinnen und Schüler und auch an die Lehrer."

Er verwies darauf, dass Schwäbisch Gmünd pro Jahr 4,5 Millionen Euro für die Reinigung von Schulen, Kitas und anderen öffentlichen Gebäuden ausgebe. Arnold ist seit 2009 Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd. Die Kommune steht - wie viele andere - finanziell massiv unter Druck./jak/DP/zb

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