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SMA Solar will 2026 wieder operativ Geld verdienen - Aktienkurs legt zu 03.03.2026, 10:11 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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SMA Solar Technology 32,85 EUR -1,73 % Lang & Schwarz

NIESTETAL (dpa-AFX) - Der Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen SMA Solar will nach einem operativen Verlust 2025 im laufenden Jahr wieder schwarze Zahlen schreiben. 2026 wird ein Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) von 50 bis 180 Millionen Euro angepeilt, wie das Unternehmen am Dienstag bei Vorlage vorläufiger Zahlen für das alte Jahr im hessischen Niestetal mitteilte. Analysten hatten hier zuletzt im Schnitt rund 139 Millionen Euro auf ihren Zetteln. Die Aktie legte am Vormittag um zuletzt rund fünf Prozent zu.

2025 machte der Wechselrichter-Hersteller auf Basis vorläufiger Zahlen einen operativen Verlust (Ebitda) von 65,4 Millionen Euro, nach einem Minus von 16 Millionen Euro im Vorjahr. Gründe für diese Entwicklung seien unter anderem Wertminderungen und Verschrottungen auf Vorräte sowie Rückstellungen für Abnahmeverpflichtungen. Hinzu kamen Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Kosten für ein Sparprogramm inklusive eines Stellenabbaus. Unter dem Strich stand ein Fehlbetrag von 181,1 Millionen Euro. 2024 hatte das Unternehmen hier einen Verlust von 117,7 Millionen Euro ausgewiesen.

"Das Geschäftsjahr 2025 war erneut sehr herausfordernd", sagte Unternehmenschef Jürgen Reinert laut der Mitteilung. Die sehr volatilen Märkte, geopolitischen Unsicherheiten und politisch getriebenen Diskussionen führten vor allem in den USA und Europa zu einer geringeren Investitionsbereitschaft.

Die Erlöse schrumpften im vergangenen Jahr um 0,9 Prozent auf knapp 1,52 Milliarden Euro. Analysten haben mit einem noch stärkeren Rückgang gerechnet. Im laufenden Jahr peilt das Unternehmen Erlöse von 1,475 Milliarden bis 1,675 Milliarden Euro an.

Nach Einschätzung von Analyst Guido Hoymann vom Bankhaus Metzler erscheint der Ausblick vor dem Hintergrund starker Auftragseingänge ausgesprochen vorsichtig. Der Auftragsbestand verharrte Ende Dezember 2025 mit 1,35 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau.

Das Unternehmen will seinen geprüften Konzernabschluss sowie den Geschäftsbericht am 26. März vorlegen.

Der Solartechnikhersteller kämpft schon seit längerem mit einer rückläufigen Nachfrage, insbesondere im Markt für Heim- und Gewerbeanlagen. Hinzu kommen hoher Wettbewerbs- und Preisdruck. Seinen Sparkurs verschärfte der Konzern im vergangenen Jahr deshalb noch einmal. Bis Ende des Jahres 2026 will er weltweit rund weitere 350 Jobs streichen und noch einmal 100 Millionen Euro einsparen.

Bereits 2024 hatte das Unternehmen einen Stellenabbau von weltweit 1.100 Stellen bis Ende 2025 angekündigt, davon rund 700 Stellen in Niestetal, 400 weitere im Ausland. Durch die Restrukturierung sollten bis zu 200 Millionen Euro eingespart werden - ungefähr die Hälfte davon durch den Personalabbau, die weiteren 50 Prozent durch Einsparungen bei Unternehmensausgaben unter anderem für Materialkosten, Dienstleister sowie Werbung und Marketing./mne/err/mis

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