Kingman Minerals:
Bohrungen abgeschlossen, Ergebnisse stehen kurz bevor! Jetzt rein?
Anzeige
ROUNDUP/Stopp von kasachischem Öl

Woidke will Versorgung sichern 23.04.2026, 16:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke will gemeinsam mit dem Bund alles dafür tun, um die Spritversorgung trotz des russischen Stopps von Öl aus Kasachstan für die PCK-Raffinerie zu sichern. "Die Ankündigung Russlands, kasachisches Öl nicht mehr durchzuleiten, ist ein klarer Rückschlag", sagte Woidke der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien.

"Es ist aber ganz klar, dass wir alles dafür tun werden - die Brandenburger Landesregierung gemeinsam mit der PCK-Geschäftsführung, gemeinsam mit der Bundesregierung -, dass sowohl die Produktion weiterlaufen wird und dass auch die Versorgungssicherheit in der Region damit gewährleistet werden kann", sagte Woidke. "Wir haben bei PCK schon vor vielen unlösbaren Problemen gestanden. Wir werden auch dieses Problem in den Griff kriegen." Er verwies auf Gespräche mit der Bundesregierung.

Wirtschaftsministerin Martina Klement (CSU) verwies darauf, dass die Ursache für den Stopp durch Moskau bisher unklar ist. "Genaue Hintergründe kennen wir dafür leider nicht und wissen auch zum aktuellen Zeitpunkt nicht, wie lange die Einschränkungen andauern werden", sagte Klement. "Was wir allerdings wissen, ist, dass die Gespräche mit Hochdruck laufen, und zwar von allen, die daran beteiligt sind."

Russland: Kein kasachisches Öl durch Druschba-Leitung

Russland wird ab dem 1. Mai nach Regierungsangaben kein Öl aus Kasachstan mehr durch seine Pipeline Druschba ("Freundschaft") nach Deutschland und zur PCK-Raffinerie in Schwedt/Oder in Brandenburg leiten. Der für Energiefragen zuständige Vize-Regierungschef Alexander Nowak hatte laut der russischen Nachrichtenagentur Interfax gesagt, das Öl werde über andere Strecken umgeleitet, was mit den derzeitigen technischen Möglichkeiten zusammenhänge.

Zuvor hatte der kasachische Energieminister Jerlan Akkenschenow erklärt, Russland habe den Öl-Transit über die Pipeline Druschba und weiter zur PCK-Raffinerie in Schwedt mit Null eingeplant. Er mutmaßte, dass das mit den jüngsten ukrainischen Angriffen auf Anlagen der russischen Ölindustrie zusammenhänge. Wenn Öl aus Kasachstan länger ausfallen und nicht ersetzt werden kann, könnte die Auslastung der Raffinerie spürbar sinken.

Bund: Raffinerie kann weiter produzieren

Nach Ansicht von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) kann die Produktion in Schwedt aufrechterhalten werden. Konkret gebe es etwa alternative Lieferwege über die Häfen von Danzig und Rostock.

Wegen des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine entschied die Bundesregierung, ab 2023 auf russisches Pipeline-Öl zu verzichten. Die Raffinerie stellte auf andere Quellen um. So kommt auch Rohöl über eine Pipeline von Rostock nach Schwedt. PCK mit etwa 1.200 Beschäftigten gehört zu 54 Prozent deutschen Töchtern des russischen Staatskonzerns Rosneft, die der Bund wegen des Kriegs unter Treuhandverwaltung stellte.

Rosneft Deutschland prüft nach Angaben eines Sprechers, gegebenenfalls Ersatzlieferungen sicherstellen zu können, damit die PCK weiter voll produzieren kann.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer