ROUNDUP

Trend zu Bieralternativen treibt Brauer AB Inbev an - Aktie legt zu 05.05.2026, 09:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse
Anheuser-Busch InBev 73,91 EUR -0,18 % L&S Exchange

Die Geschäfte mit Erfrischungsdrinks und alkoholischen Getränken abseits des klassischen Bieres haben AB Inbev BE0974293251 im ersten Quartal trotz eines nur leichten Absatzwachstums angetrieben. Zudem tritt die Konzernspitze weiter auf die Kostenbremse. Alles in allem lief es im ersten Quartal besser als von Analysten im Durchschnitt erwartet. Anleger an der Börse griffen am Dienstag bei der Aktie zu.

Der Anbieter von Bieren wie Beck's, Budweiser, Corona und Stella Artois steigerte bei einem Absatzwachstum von 0,8 Prozent den Umsatz aus eigener Kraft zum Jahresstart um fast 6 Prozent auf knapp 15,3 Milliarden US-Dollar (13,1 Mrd Euro). Wachstumstreiber war dabei das Geschäft mit alkoholfreien Bieren und anderen Getränken. Aber auch mit den großen und wichtigen Biermarken lief das Geschäft unter anderem wegen des Trends zu teuren Produkten gut.

Analyst Trevor Stirling von Bernstein Research lobte in einer ersten Reaktion denn auch das Absatzwachstum und die Entwicklung der Verkaufspreise. Auch Celine Pannuti von der US-Bank JPMorgan lobte die Quartalszahlen, betonte aber auch, dass dabei wohl auch das dieses Jahr frühere Osterfest eine Rolle gespielt haben dürfte. Dies dürfte sich etwa in Mexiko positiv auf das Wachstum ausgewirkt haben.

So steigerte AB Inbev den Umsatz im wichtigen mexikanischen Markt im hohen einstelligen Prozentbereich und den Gewinn im mittleren einstelligen Prozentbereich. In den USA wuchs der Umsatz indes nur leicht, ebenso wie in Europa. In letzterem Markt hätten allerdings fortgesetzte Marktanteilsgewinne und der Trend zu teureren Produkten ein schwaches Branchenumfeld ausgeglichen.

Wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte, legte das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf dieser Basis um 5,3 Prozent auf 5,4 Milliarden Dollar zu. Damit schnitt AB Inbev besser ab als von Analysten im Mittel erwartet. Inklusive Währungsumrechnungseffekten legten Umsatz und operatives Ergebnis noch deutlicher zu.

Im laufenden Jahr will Konzernchef Michel Doukeris den operativen Gewinn weiterhin um vier bis acht Prozent steigern, was im Einklang mit dem mittelfristigen Ziel steht.

Der Aktienkurs von AB Inbev legte am Dienstagvormittag um rund sechs Prozent auf 66,92 Euro zu und war damit Spitzenreiter im Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 EU0009658145. Er näherte sich außerdem weiter dem Mehrjahreshoch von 68,82 Euro aus dem Februar.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 0,25
Hebel: 19,08
mit starkem Hebel
Ask: 1,06
Hebel: 6,73
mit moderatem Hebel
Smartbroker
Vontobel
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: VJ5JRW VJ5X9K. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer