Anzeige
+++Breaking News: Copper One entdeckt neue Zone auf Redonda!+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Trump ätzt weiter gegen Merz 30.04.2026, 18:04 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit Bundeskanzler Merz (CDU) nachgelegt: Statt sich in Angelegenheiten anderer einzumischen, sollte Merz sich auf den Krieg in der Ukraine konzentrieren, "wo er bisher völlig wirkungslos geblieben ist!", teilte Trump auf Truth Social mit. Merz müsse sein "kaputtes Land" endlich in Ordnung bringen, vor allem im Bereich Migration und Energie.

Der Post ist eine weitere Provokation von Trump, dessen Verhältnis zu Merz bisher als gut galt. Während der US-Präsident mit vielen europäischen Staats- und Regierungschefs bereits auf Konfrontationskurs steht, brachte er gegenüber Merz immer wieder großen Respekt zum Ausdruck - doch damit scheint es vorerst vorbei zu sein.

Trump droht mit Truppenabzug

Ausgangspunkt waren offenkundig Merz' Äußerungen vom Montag, in denen er sich "desillusioniert" vom Vorgehen der USA und Israels gegen den Iran zeigte. Die von den USA und Israel anfangs angestrebte schnelle Lösung des "Problems" sei nicht erfolgt, sagte Merz. Den USA warf er eine fehlende Strategie vor. "Da wird eine ganze Nation gedemütigt durch die iranische Staatsführung."

Trumps Antwort kam wenig später in ungewöhnlich scharfer Wortwahl. "Er hat keine Ahnung, wovon er spricht!", teilte er mit. Trotz beschwichtigender Worte des Kanzlers drohte Trump am Mittwoch mit einem Teilabzug von US-Truppen aus Deutschland. Eine Entscheidung solle in Kürze fallen.

Deutschland von zentraler Bedeutung für US-Militär

Aktuell sind nach Angaben des US-Militärs von Mitte April rund 86.000 Soldaten in Europa stationiert - davon rund 39.000 in Deutschland. Die Zahl verändert sich regelmäßig, auch wegen Rotationen und Übungen.

Die Stützpunkte sind nicht nur für Deutschland von großem Wert, sondern auch für die USA selbst. Zu den militärisch bedeutsamsten gehört die Ramstein Air Base in Rheinland-Pfalz, die für die USA als zentrale Luftdrehscheibe für Europa und den Nahen Osten dient. Das größte US-Militärkrankenhaus im Ausland befindet sich im rheinland-pfälzischen Landstuhl, der größte US-Truppenübungsplatz außerhalb der USA liegt nahe Grafenwöhr in Bayern.

Offene Differenzen im Iran-Krieg nicht neu

Dass die Positionen von Trump und Merz in Bezug auf den Iran-Krieg weit auseinanderliegen, ist indes nicht neu. Bereits vor einem Monat hatte der Bundeskanzler Trump scharf für sein Agieren im Iran-Krieg attackiert. "Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang." Zuvor hatte Trump Deutschland wegen der ausbleibenden Hilfe bei der Sicherung der Straße von Hormus kritisiert.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 19:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:05 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:50 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:49 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:49 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 18:49 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer