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USA und Iran beschießen sich in Straße von Hormus 08.05.2026, 05:15 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Trotz Waffenruhe haben sich die USA und der Iran gegenseitig in der Straße von Hormus beschossen. Zudem griff das US-Militär einzelne Ziele im Iran an. "US-Streitkräfte wehrten unprovozierte iranische Angriffe ab und reagierten mit Schlägen zur Selbstverteidigung", teilte das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) der US-Streitkräfte auf der Plattform X mit. Das iranische Militär bestätigte Angriffe auf US-Kriegsschiffe und machte dafür wiederum US-Attacken auf einen iranischen Öltanker verantwortlich.

Centcom teilte weiter mit, die iranischen Angriffe seien abgewehrt worden, als Lenkwaffenzerstörer der US-Marine am Donnerstag die Straße von Hormus in Richtung Golf von Oman durchquert hätten. Iranische Streitkräfte hätten mehrere Raketen abgefeuert und Drohnen sowie kleine Boote eingesetzt, als drei US-Schiffe die Meerenge passiert hätten.

Das US-Militär habe die Bedrohungen "neutralisiert" und iranische Militäreinrichtungen angegriffen, die für die Angriffe auf die US-Streitkräfte verantwortlich gewesen seien - darunter Raketen- und Drohnenabschussrampen, Kommando- und Kontrollzentren sowie Zentralen für Aufklärung und Überwachung, hieß es weiter. Es werde keine Eskalation angestrebt, man werde jedoch die US-Streitkräfte schützen.

Die Meerenge ist für die Weltwirtschaft unter anderem wegen der Exporte von Öl und Flüssiggas aus den Staaten am Persischen Golf von entscheidender Bedeutung. Der Iran hat die Schifffahrt in der Passage seit Kriegsbeginn mit Angriffen und Drohungen praktisch zum Erliegen gebracht. Die USA wiederum haben inzwischen eine Blockade für Schiffe verhängt, die aus iranischen Häfen auslaufen oder diese ansteuern.

Iran: USA haben Waffenruhe verletzt

Das iranische Militär warf den USA vor, die Waffenruhe verletzt zu haben. Das US-Militär habe einen iranischen Öltanker angegriffen, der von den Küstengewässern Irans in Richtung Straße von Hormus unterwegs gewesen sei, zitierte der regierungstreue Sender Press TV das iranische Hauptquartier Khatam al-Anbiya.

Das iranische Militär warf den USA laut Press TV weiter vor, zugleich mit Unterstützung "regionaler Länder" Luftangriffe auf zivile Gebiete entlang der Küste und der in der Straße von Hormus gelegenen Insel Gheschm durchgeführt zu haben. Die iranischen Streitkräfte hätten umgehend reagiert und US-Militärschiffe östlich der Straße von Hormus angegriffen.

Zuvor hatten iranische Medien mehrere Explosionen am Persischen Golf gemeldet. Seit gut einem Monat gilt eine Waffenruhe im Iran-Krieg. Die militärischen Spannungen sind jedoch nach wie vor hoch. US-Präsident Donald Trump hatte sich zuletzt optimistisch gezeigt, dass bald eine Einigung mit der Führung in Teheran erreicht werden könnte.

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