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ROUNDUP/Vor Chefwechsel

Überraschend starker Jahresstart bei Sanofi 23.04.2026, 13:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Der Pharmakonzern Sanofi FR0000120578 ist zum Jahresstart dank seines Kassenschlagers Dupixent, neuer Medikamente und Übernahmen überraschend kräftig gewachsen. Damit verschaffen die Franzosen ihrer bald startenden neuen Chefin Belen Garijo etwas Rückenwind. Auch an der Börse zeigten sich die Anleger erfreut - die Aktie verteuerte sich zuletzt in Paris um etwas über drei Prozent.

Der Umsatz sei um 6,2 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Hersteller am Donnerstag in Paris mit. Analysten hatten weniger erwartet. Dabei bremsten negative Währungseffekte das Wachstum des Konzerns noch deutlich, zu konstanten Wechselkursen hätte das Plus 13,6 Prozent betragen.

Laut JPMorgan-Analyst Richard Vosser toppte Sanofi beim Umsatz vor allem wegen der starken Entwicklung beim Asthma- und Haut-Medikament Dupixent die Umsatzerwartungen am Markt. Der Erlös mit Sanofis größtem Kassenschlager wuchs weiter kräftig und sprang um 31 Prozent auf 4,2 Milliarden Euro hoch.

Konzernweit legte der bereinigte operative Gewinn - auch gedämpft durch die Wechselkurse - um 2,2 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro zu, übertraf aber ebenfalls die Erwartungen am Markt. Unter dem Strich knickte der Gewinn um fast 14 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro ein, Grund waren unter anderem hohe Abschreibungen im Zusammenhang mit mehreren Übernahmen.

Interims-Konzernchef Olivier Charmeil zeigte sich zufrieden mit dem Quartal: "Wir hatten einen starken Start in das Jahr", sagte er laut Mitteilung. Der Manager bestätigte die Prognose für das Gesamtjahr. So will der Konzern den Umsatz zu konstanten Wechselkursen um einen hohen einstelligen Prozentsatz hochtreiben, der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) soll abseits der Währungseffekte noch etwas stärker wachsen als der Umsatz.

Sanofi sei auf Kurs, diese Prognose zu übertreffen, schrieb Bloomberg-Intelligence-Branchenexperte John Murphy in einer Analyse. Die Aufmerksamkeit dürfte sich jedoch stärker auf mögliche strategische Weichenstellungen richten, sobald die neue Vorstandschefin Belen Garijo ihr Amt antritt. Charmeil übergibt nach der Hauptversammlung Ende des Monates das Ruder bei Sanofi an Belen Garijo, die langjährige Chefin des Darmstädter Dax-Konzerns Merck.

Mit ihrem Wechsel kehrt die gebürtige Spanierin zu ihrem früheren Arbeitgeber zurück. Bei Sanofi und dessen Vorgängergesellschaften hatte sie bereits in der Vergangenheit zahlreiche führende Managementpositionen inne. Ihr Vorgänger an der Sanofi-Spitze, Paul Hudson, war im Februar überraschend abgelöst worden, weil es ihm nicht schnell genug gelungen war, neue Medikamente auf den Markt zu bringen.

Dies ist aber nötig, denn Sanofi steht vor dem Auslaufen des Patentschutzes für Dupixent Anfang des nächsten Jahrzehnts. Bislang fehlt ein überzeugender Plan, wie die Erlöse aus dem Blockbuster ersetzt werden sollen. Hudson hatte während seiner Amtszeit versucht, Forschung und Entwicklung durch höhere Investitionen zu stärken. Die zusätzlichen Mittel haben sich bislang jedoch nicht ausgezahlt, es folgten eine Reihe gemischter und negativer Studienergebnisse, die auch die Aktie belasteten, die in den vergangenen zwölf Monaten rund elf Prozent verloren hat.

Finanzchef Francois Roger räumte am Donnerstag in einer Telefonkonferenz wissenschaftliche Rückschläge im vergangenen Jahr ein, betonte aber, in der Forschung müsse man langfristig denken. Zudem verfüge der Konzern über mehrere aussichtsreiche Projekte im Portfolio und sei nicht von einem einzigen Medikament abhängig. Unter Hudson sei Sanofi auch effizienter geworden.

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