Anzeige
+++Washington setzt auf Wolfram.: Allegiance startet in Nevada. Allegiance startet in Nevada.+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP/Wadephul

Chance für EU-Beitritt Montenegros nie größer 01.10.2026, 15:17 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Außenminister Johann Wadephul hat sich grundsätzlich optimistisch zu einem baldigen Abschluss des EU-Beitrittsverfahrens von Montenegro geäußert. 20 Jahre nach seiner Unabhängigkeit klopfe das Land an die Tür der Europäischen Union, sagte der CDU-Politiker bei Beratungen mit Kolleginnen und Kollegen im sogenannten "Berlin Prozess" im Zusammenhang mit der geplanten EU-Erweiterung auf dem westlichen Balkan. "Glauben Sie mir: Dieses Klopfen ist in Brüssel und in allen europäischen Hauptstädten zu hören."

Die Länder der Region müssten Reformen umsetzen, doch auch die EU-Mitgliedstaaten müssten sicherstellen, dass die EU-Perspektive glaubwürdig bleibe, sagte der Minister nach der Konferenz in der montenegrinischen Küstenstadt Budva. "Die Menschen hier könnten den Glauben in den Erweiterungsprozess verlieren, wenn es jetzt kein positives Ergebnis gibt", warnte er mit Blick auf Montenegro. "Die Chance war nie größer als jetzt", ergänzte Wadephul zur Beitrittsperspektive Montenegros.

Bereits beim Abflug zu der Konferenz hatte Wadephul mehr Tempo beim Beitrittsprozess verlangt. Nur wenn man den Westbalkanstaaten eine glaubwürdige EU-Perspektive biete und sie enger an sich binde, sichere man sich dauerhaft geopolitischen Spielraum. Russland und China versuchen seit langem, ihren Einfluss in der Westbalkanregion auszubauen.

EU-Erweiterungskommissarin: Montenegro auf der Zielgeraden

EU-Erweiterungskommissarin Marta Kos sagte, Montenegro befinde sich auf der Zielgeraden zum Abschluss der Beitrittsverhandlungen. Bis Ende 2026 oder Anfang 2027 werde das kleine Balkanland die Beitrittsverhandlungen mit der EU voraussichtlich abschließen. Die EU-Kommission werde dann innerhalb von anderthalb Monaten alle nötigen Dokumente an den Europäischen Rat weitergeben, das Gremium der Staats- und Regierungschefs der EU. Stimmt dieser zu, kann der Beitrittsvertrag mit Montenegro unterschrieben werden.

Der Vertrag müsste anschließend noch von allen EU-Ländern ratifiziert werden, damit das Land Mitglied werden kann. "Auf der Grundlage der Erfahrungen der Vergangenheit kann dies ein oder zwei Jahre dauern", sagte Kos.

Der montenegrinische Außenminister Ervin Ibrahimovic hob hervor, der Westbalkan leiste durch die Ausrichtung an der Außen- und Sicherheitspolitik der EU und durch die Beteiligung an europäischen und euroatlantischen Strukturen bereits einen Beitrag zur europäischen Sicherheit.

Zu den EU-Kandidatenländern auf dem Westbalkan zählen Montenegro, Albanien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Nordmazedonien. Das Kosovo ist potenzieller Beitrittskandidat. Alle sechs Länder streben den EU-Beitritt an, befinden sich dabei aber in unterschiedlichen Phasen. Am weitesten im EU-Aufnahmeprozess ist nach einer Analyse der EU-Kommission Montenegro. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hatte Anfang Juni gesagt, es sei in Reichweite, dass Montenegro bis 2028 der 28. EU-Mitgliedstaat werde.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer