Anzeige
+++Uran-Geheimtipp: Bohrer läuft genau dort, wo schon Uran getroffen wurde: Startet dieser Nanocap jetzt durch?+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige
ROUNDUP

Wadephul warnt wegen Klimawandels vor neuer Migration 06.10.2026, 11:51 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Außenminister Johann Wadephul warnt angesichts der Auswirkungen des Klimawandels vor einer sich verändernden Sicherheitsstruktur und neuen Migrationsbewegungen. "Gerade in fragilen Staaten verstärkt der Klimawandel Not und Hunger - und kann so auch zum Nährboden für Extremismus und Terrorismus werden oder zu Migrationswellen führen", sagte der CDU-Politiker zum Start einer Klima- und Sicherheitskonferenz in Berlin.

In seiner Rede während der Konferenz verwies Wadephul auf konkrete Folgen des Klimawandels. Im Sudan verschärfe ausbleibender Regen die Dürre, zugleich sänken die Wasserstände des Nils. Am Panamakanal führe das Wetterphänomen El Niño zu weniger Schiffsdurchfahrten und Beschränkungen beim Tiefgang. Das könne weltweit Lieferketten belasten und Wartezeiten und Kosten erhöhen.

Wadephul warnte jedoch davor, die Klimafolgen isoliert zu betrachten. "Überall dort, wo Krieg und Krisen herrschen, verschärft der Klimawandel die Lage zusätzlich", sagte er. Akteure könnten versuchen, die Auswirkungen des Klimawandels "als Waffe" einzusetzen. Gut gemachter Klimaschutz trage indes zu Sicherheit bei, indem er Staaten resilienter mache.

Wetterphänomen El Niño besonders stark

Meteorologen erwarten, dass die Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño aktuell besonders stark ausfallen und bis zum Februar kommenden Jahres andauern könnten. El Niño ist ein alle paar Jahre natürlich vorkommendes Klimaphänomen, das auch die Wahrscheinlichkeit von Wetterextremen erhöht.

Mit Blick auf die Debatte um einen möglichen "Super-El Niño" sagte Wadephul, Krisen brauchten keinen besonderen Namen, um Anlass zur Sorge zu geben. "Schon ohne Superlative sehen wir, wie zunehmend extreme Wetterbedingungen viele Krisen und Konflikte weltweit verschärfen und vertiefen."

Wadephul: Dezentrale Energiequellen Lebensversicherung

Wenn Russland in diesem Winter erneut gezielt die Energieinfrastruktur der Ukraine angreife, könnten dezentrale, erneuerbare Energiequellen zur Lebensversicherung werden, sagte Wadephul zum Start der Konferenz. Sie seien schwieriger zu zerstören und nicht vom Import fossiler Energieträger abhängig.

Die Konferenz bringt rund 250 internationale Akteure aus den Bereichen Klima, Frieden und Sicherheit zusammen - darunter Vertreterinnen und Vertreter besonders betroffener Länder, der Vereinten Nationen, Europäischen Union, anderer internationaler Organisationen, Wissenschaft und Zivilgesellschaft.

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer