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ZEW-Konjunkturerwartungen brechen wegen Iran-Krieg ein 17.03.2026, 12:34 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Der Iran-Krieg hat zu einem Einbruch der ZEW-Konjunkturerwartungen im März geführt. Das Stimmungsbarometer des Forschungsinstituts ZEW fiel gegenüber dem Vormonat für Deutschland um 58,8 Punkte auf minus 0,5 Punkte, wie das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung am Dienstag in Mannheim mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt einen weniger deutlichen Rückgang auf plus 39,2 Punkte erwartet.

"Der ZEW-Index ist eingebrochen. Die Eskalation im Nahen Osten treibt die Energiepreise massiv nach oben und sorgt für steigenden Inflationsdruck", kommentierte ZEW-Präsident Achim Wambach. Die Finanzmarktexperten seien skeptisch, dass es zu einem schnellen Ende des Konflikts kommen werde.

"Kaum eine Branche erfährt eine Verbesserung im März", hieß es in der Mitteilung. Besonders betroffen durch das Kriegsgeschehen sind die energieintensiven Branchen. Die deutlichsten Rückgänge haben daher die Chemie- und Pharmaindustrie sowie die Automobilbranche und der Maschinenbau erlitten.

"Der überraschend kräftige Rücksetzer des ZEW-Index im März spiegelt die hohe Unsicherheitswahrnehmung, ausgehend vom militärischen Schlagabtausch im Nahen Osten, wider", kommentiert Volkswirt Marc Schattenberg von der Deutschen Bank. "Der Energiepreisschock droht auch die Erholung der deutschen Volkswirtschaft spürbar zu verzögern." Die Erholung der deutschen Wirtschaft dürfte jedoch nicht vollständig zum Erliegen kommen.

"Das Rüstungs- und Infrastrukturprogramm wirkt jetzt stabilisierend, zielt es doch auf binnenwirtschaftliche Impulse ab", kommentierte Thomas Gitzel, Chefvolkswirt der VP Bank. "Umso wichtiger ist es aber, dass die Mittel aus dem Infrastrukturprogramm zielgerichtet für neue Investitionen eingesetzt werden, nur so kann eine Kompensation konjunkturdämpfender Effekte bedingt durch höhere Ölpreise gelingen."

Verbessert hat sich allerdings die immer noch sehr schwache Bewertung der aktuellen Lage. Der entsprechende Indikator stieg um 3,0 Punkte auf minus 62,9 Punkte. Ökonomen hatten hingegen einen Rückgang auf minus 68,0 Punkten erwartet.

In der Eurozone insgesamt zeigte sich bei den Erwartungen ein ähnliches Bild wie in Deutschland. Die Erwartungskomponente fiel um 47,9 Punkte auf minus 8,5 Punkte. In der Eurozone trübte sich allerdings auch die Bewertung der aktuellen Lage ein. Diese sank um 16,3 Punkte auf minus 29,9 Punkte.

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