Anzeige
++++++ Deal-Potenzial 2026: Zwei Verkäufe in Sicht? Warum bei dieser Aktie 2026 der Knoten platzen könnte ++++++
Russischer Tanker

Moskau sieht Anrainer in der Pflicht 16.03.2026, 21:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

MOSKAU (dpa-AFX) - Nach der Beschädigung eines nun führerlos im Mittelmeer treibenden russischen Gastankschiffes fordert Moskau von den Anrainerstaaten, eine Umweltkatastrophe zu verhindern. "Die auf die derzeitige Lage anwendbaren internationalen Rechtsnormen sehen vor, dass die Küstenländer (die sogenannten betroffenen Staaten) für die Lösung der Situation mit dem driftenden Schiff und die Verhinderung einer Ökokatastrophe verantwortlich sind", sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, laut der Webseite der Behörde. Wie sich Moskau weiter verhalten werde, hänge von den gegebenen Umständen ab.

Russland spricht von ukrainischem Angriff

Der Gastanker "Arctic Metegaz" war vor zwei Wochen vor der Küste Libyens nach Explosionen in Brand geraten. Russland wirft der Ukraine vor, das Schiff mit Wasserdrohnen angegriffen zu haben. Kiew hat den Vorfall offiziell nicht kommentiert. Die 30 Mann starke Besatzung ist gerettet worden. Die libysche Küstenwache hatte zunächst angegeben, das Schiff sei untergegangen. Dann tauchten aber Fotos auf, die die "Arctic Metagaz" mit erheblicher Schlagseite zeigen. Das Schiff driftet demnach in Richtung Malta.

Die Schlagseite habe sich verstärkt, auch seien Explosionen zu hören und vereinzelt Feuer zu sehen. Dabei seien erhebliche Mengen an Treibstoff in dem Schiff verblieben, teilte Moskau nun mit. Russland nehme seine Verantwortung als Flaggennation redlich wahr und behalte die Lage unter Kontrolle, indem die Regierung den Kontakt zum Schiffseigner als auch zu den verantwortlichen Behörden der Anrainerstaaten halte, betonte Sacharowa. Moskau behalte sich weitere rechtliche Schritte vor, sobald die juristische Einschätzung des Vorfalls durch die eigenen Sicherheitsbehörden abgeschlossen sei.

Malteser Behörden warnen andere Schiffe

Die maltesischen Schifffahrtsbehörden warnen bereits seit Tagen, der Gastanker könne zur Gefahr für andere Schiffe werden. Nach Informationen der italienischen Nachrichtenagentur Ansa befinden sich Einheiten der italienischen Marine - ein Schlepper und falls erforderlich ein Spezialschiff zur Bekämpfung von Umweltverschmutzungen - in der Nähe des Tankers. Zu den Überlegungen gehört, die "Arctic Metagaz" weiter hinaus auf die offene See zu schleppen. In Rom berief Ministerpräsidentin Giorgia Meloni eine Krisensitzung ein./bal/DP/stw

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer