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Schulze weist Gerüchte über Ablösung von Merz zurück 29.05.2026, 10:40 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze hat Spekulationen über eine mögliche Ablösung von Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) entschieden zurückgewiesen. "Dieses Gerücht, was da jetzt durch die Medien in Berlin verbreitet wird, das ist Unsinn", sagte Schulze MDR Aktuell. Er sitze selbst in den Gremien, die in Berichten über angebliche Nachfolgepläne genannt würden. "Das ist wirklich Unsinn, was da aufgebracht wurde."

Berichte über Nachfolge-Spekulationen

Medien hatten kürzlich von Gedankenspielen innerhalb der Union berichtet, ob Kanzler Merz durch einen anderen Politiker ersetzt werden könnte. Dabei war der Name des NRW-Regierungschefs und Landesparteivorsitzenden Hendrik Wüst (CDU) gefallen. Hintergrund ist die schwierige Lage der schwarz-roten Bundesregierung nach rund einem Jahr im Amt - und Merz' schwache Zustimmungswerte.

Zu diesen Berichten über eine mögliche Kanzlerkandidatur Wüsts sagte Schulze: "Hendrik Wüst wird im nächsten Jahr wieder als Ministerpräsident in Nordrhein-Westfalen kandidieren und Bundeskanzler Merz ist unser Bundeskanzler in Deutschland." Die entsprechenden Spekulationen seien "wirklich eine Ente".

Kritik an einzelnen Regierungsprojekten

Zugleich räumte Schulze ein, dass es innerhalb der Union Kritik an einzelnen Vorhaben der Bundesregierung gebe, etwa in der Rentenpolitik. Er selbst widerspreche als Ministerpräsident oder Mitglied des CDU-Präsidiums dem Kanzler und der Bundesregierung gelegentlich. "Das heißt aber nicht, dass man den Kanzler in seiner Person infrage stellt oder dass irgendjemand hier in Deutschland vorhat, ihn zu stürzen", sagte Schulze. Eine solche Debatte habe es auch intern nicht gegeben. "Das ist tatsächlich eine Thematik, die so nie diskutiert wurde, auch nicht in internen Kreisen."

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