Solarstrom, Euro, Fastenmonat - das bringt der Februar 15.01.2026, 05:55 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Während für Muslime die Fastenzeit beginnt, verschwindet eine Währung vollständig aus der EU. Was ändert sich im zweiten Monat 2026?

Einspeisevergütung für Solarstrom sinkt

Wer sich eine neue Photovoltaikanlage anschafft, muss mit einer geringeren Vergütung rechnen: Die sogenannte Einspeisevergütung - also der Betrag, den man für ins Netz eingespeisten Solarstrom erhält - wird halbjährlich um ein Prozent gesenkt. Die nächste Kürzung erfolgt zum 1. Februar.

Beginn des Fastenmonats

Für rund fünfeinhalb Millionen Muslime in Deutschland beginnt um den 18. Februar die mehrwöchige Fastenzeit des Ramadans. Der Beginn des muslimischen Fastenmonats wird traditionell durch das Erscheinen der Neumondsichel bestimmt, was je nach Region zu leichten Abweichungen führen kann. Während des Ramadans verzichten gläubige Muslime jeden Tag bis zum Sonnenuntergang auf Essen, Trinken, Rauchen und sexuelle Aktivitäten. Abends kommen die Menschen traditionell zusammen, um das Fasten zu brechen. Nach dem Fastenmonat schließt sich das Fest des Fastenbrechens oder Zuckerfest an.

Euro löst Lew in Bulgarien endgültig ab

Ab dem 1. Februar wird der Euro einziges Zahlungsmittel in Bulgarien sein. Der Euro ersetzte zwar seit Anfang 2026 die Landeswährung Lew (Löwe), doch die alte Währung war im Januar noch weiter im Umlauf. Die parallele Nutzung des Lews zum Euro endet am 31. Januar.

Der feste Wechselkurs liegt bei 1,95583 Lew pro Euro - exakt derselbe, zu dem einst die D-Mark in den Euro überging. Für Urlauber wird damit vieles einfacher: Geldwechsel und die damit verbundenen Gebühren entfallen, Preise lassen sich einfacher vergleichen und Kartenzahlungen werden unkomplizierter.

Kurzer Februar - weniger Arbeitstage

2026 ist kein Schaltjahr, entsprechend gibt es keinen 29. Februar. Damit hat der Monat rechnerisch rund 20 Arbeitstage. Allerdings gibt es schlechte Nachrichten für Arbeitnehmer: Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes müssen Beschäftigte 2026 im bundesweiten Schnitt 250,5 Tage arbeiten. Das sind 2,4 Tage mehr als im zu Ende gehenden Jahr, als es mit durchschnittlich 248,1 Arbeitstagen den niedrigsten Wert seit 2019 gab./vrb/DP/zb

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