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Stromnetzbetreiber 50Hertz will 75 neue Energieprojekte bis 2029 anschließen 10.11.2025, 09:14 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

BERLIN (dpa-AFX) - Rechenzentren, Großbatteriespeicher und Photovoltaik (PV)-Anlagen: Bis Ende 2029 will der ostdeutsche Übertragungsnetzbetreiber 50Hertz rund 75 neue Stromprojekte im eigenen Netzgebiet anschließen. Die Vorhaben hätten eine Gesamtleistung von fast 30 Gigawatt, teilte das Unternehmen mit.

Bei den geplanten Projekten handelt es sich demnach um mehr als 30 PV-Anlagen, 25 Großbatteriespeicher, zehn Windparks, fünf Rechenzentren und sieben Elektrolyseure zur Herstellung von grünem Wasserstoff. Hinter einigen Projekten steht dem Vernehmen nach allerdings noch ein Fragezeichen mit Blick auf die konkrete Umsetzung. Zudem sollen die Vorhaben bis Ende 2029 lediglich begonnen werden. Bis zur Inbetriebnahme können hingegen noch einige Jahre mehr vergehen.

50Hertz: Auch neue Gaskraftwerke erforderlich

Um die zusätzlichen Lasten im Netz bewegen zu können, müssen insbesondere Umspannwerke erweitert und umgebaut werden. Die Projekte würden deshalb gestaffelt in den nächsten Jahren umgesetzt. Zusätzliche Leitungen seien in der Regel aber nicht erforderlich, hieß es.

Neben den Erneuerbare-Projekten brauche es auch neue Gaskraftwerke, um die Versorgungssicherheit und Systemstabilität zu gewährleisten, teilte 50Hertz weiter mit. Derzeit ringt Bundeswirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU) mit der EU-Wettbewerbsaufsicht um die Höhe der möglichen zusätzlichen Gas-Kapazitäten in Deutschland. Danach müssten die Projekte noch ausgeschrieben werden. Das würde bei den derzeitigen Regeln für die Anschlussverfahren bedeuten, dass die neuen Kraftwerke noch viele Jahre bräuchten, bis sie ans Netz könnten, kritisiert 50Hertz.

Das Unternehmen spricht sich deshalb für neue Regeln aus. "Ohne ein politisches Gegensteuern sorgt der aktuelle Regulierungsrahmen für Anschlüsse an das deutsche Übertragungsnetz dafür, dass in den nächsten zehn Jahren vielerorts weder neue Industriegebiete noch Rechenzentren oder Gaskraftwerke angeschlossen werden können", heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier mit den drei anderen deutschen Übertragungsnetzbetreibern./maa/DP/men

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