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Transportbranche sucht Partner für Digitalisierung 20.01.2026, 07:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

DÜSSELDORF/HAMBURG (dpa-AFX) - Um digitaler zu werden, arbeiten Transport- und Logistikunternehmen zunehmend mit Technologiefirmen zusammen. Das geht aus einer neuen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC hervor. Demnach kooperieren Unternehmen oder sie kaufen zu, weil es in manchen Fällen eigenständig nicht gelingt, digitaler zu werden.

"Digitalisierung ist in der Branche längst keine strategische Option mehr für Unternehmen, sondern eine zwingende Voraussetzung für zukünftige Wettbewerbsfähigkeit", sagte Studien-Co-Autor Sebastian Pieper. Es gehe den Unternehmen um Zugang zu Künstlicher Intelligenz und zu Cloud-Diensten.

Nahezu doppelt so viele Joint Ventures und Allianzen

Eine Folge auch der Digitalisierungsbemühungen: Die PwC-Autoren zählten weltweit vergangenes Jahr 193 neue Joint Ventures, Allianzen und weitere nicht näher genannte Formen der Zusammenarbeit. Das entspricht nahezu einer Verdopplung zum Vorjahr, wie aus dem "Transport & Logistics Barometer" hervorgeht, das halbjährlich erscheint.

Während Joint Ventures und Allianzen an Bedeutung gewonnen haben, verharrten Übernahmen und Fusionen in dem Sektor auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. 207 Transaktionen mit einem Wert von mindestens 50 Millionen US-Dollar (rund 43 Millionen Euro) zählten die Verfasser im vergangenen Jahr weltweit. Im Vorjahr gab es 199 Transaktionen.

"Ein Grund für die anhaltende Zurückhaltung bei Fusionen und Übernahmen sind die aktuellen geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten", heißt es dazu in einer Mitteilung von PwC, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Während einer Fusion verschmelzen in der Regel gleichberechtigte Unternehmen zu einem neuen. Während einer Übernahme kauft ein Unternehmen, das in den meisten Fällen mächtiger ist, ein anderes auf.

Studie nennt Beispiele aus Berlin und Hamburg

Das Transport- und Logistikunternehmen digitaler werden wollen, hat auch Folgen in Deutschland. Die Studie nennt zwei Beispiele: Im Juni wurde bekannt, dass die japanische Reederei NYK Line das Berliner Fintech Kadmos kauft, das eine digitale Lohnabrechnungsplattform für Seeleute entwickelt hat.

Zudem hat sich der Osnabrücker Logistiker Hellmann Worldwide Logistics eine Minderheitsbeteiligung an dem Hamburger Cloud-Unternehmen Sirum gesichert, wie im Februar öffentlich geworden ist. Sirum entwickelt für die Kurier-Express-Paketdienste von Hellmann ein digitales Verwaltungssystem./lkm/DP/zb

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