Umfrage

CDU in Rheinland-Pfalz weiter knapp vor SPD 20.03.2026, 05:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Kurz vor der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz liegt die CDU in einer Umfrage weiter knapp vor der SPD. Die Christdemokraten mit Spitzenkandidat Gordon Schnieder kommen im ZDF-"Politbarometer" auf 29 Prozent. Das sind zwei Punkte mehr als die regierenden Sozialdemokraten von Ministerpräsident Alexander Schweitzer. Beide Parteien konnten gegenüber der Vorwoche jeweils einen Punkt zulegen.

Der Mainzer Landtag wird an diesem Sonntag neu gewählt. Bei der Wahl 2021 hatte die SPD mit 35,7 Prozent noch weit vor der CDU mit 27,7 Prozent gelegen. In den Umfragen führte die Union dann lange mit großem Abstand, inzwischen ist der Vorsprung aber zusammengeschmolzen. Die Wahl in Rheinland-Pfalz hat auch bundespolitische Bedeutung, da nur ein Partner der schwarz-roten Berliner Koalition als Sieger vom Platz gehen kann.

AfD auf Platz drei

Auf Platz drei liegt in der ZDF-Umfrage die AfD mit 19 Prozent. Deutlich dahinter folgen die Grünen mit 9 Prozent. Beide Parteien bleiben im Vergleich zur Vorwoche unverändert. Die Linke mit aktuell 5 Prozent (unverändert) und die Freien Wähler mit 4,5 Prozent (minus 0,5 Punkte) müssen um den Einzug in den Landtag bangen. Die anderen Parteien kommen zusammen auf 6,5 Prozent (minus 1,5).

Für die Erhebung hatte die Forschungsgruppe Wahlen am Mittwoch und Donnerstag 1.139 Wahlberechtigte in Rheinland-Pfalz telefonisch und online befragt. Sie ist den Angaben zufolge repräsentativ.

Bei der Frage, wen man am liebsten als Ministerpräsidenten hätte, liegt SPD-Regierungschef Schweitzer mit 40 Prozent klar vor CDU-Mann Schnieder, der auf 25 Prozent kommt. Der Regierungschef wird nicht direkt vom Volk gewählt, sondern vom Landtag.

Auch andere Institute sehen knappe Ausgangslage

Auch Umfragen anderer Institute ließen zuletzt ein enges Rennen zwischen CDU und SPD erwarten. In einer Erhebung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild"-Zeitung lagen die Christdemokraten zuletzt mit 28 Prozent einen Punkt vor den Sozialdemokraten. Ähnlich sah es vergangene Woche in einer ARD-Umfrage von Infratest dimap aus: CDU 29 Prozent, SPD 28 Prozent. Aktuell regiert in Mainz eine Ampel-Koalition aus SPD, Grünen und FDP. Letztere wird in der aktuellen ZDF-Befragung nicht separat ausgewiesen - was bedeutet, dass sie dort unter drei Prozent liegt.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungsinstituten die Gewichtung der erhobenen Daten. Die Forschungsgruppe Wahlen gibt eine statistische Fehlertoleranz von gut plus/minus zwei Prozentpunkten bei einem Anteilswert von zehn Prozent an, bei einem Anteilswert von 40 Prozent sind es plus/minus drei Punkte. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang.

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