US-Finanzfirmen unterstützen 'Trump Accounts' für Kinder 28.01.2026, 20:59 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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WASHINGTON (dpa-AFX) - Das Vorhaben der US-Regierung für "Trump Accounts" mit 1.000 Dollar Startguthaben für Neugeborene bekommt Unterstützung an der Wall Street. Der Kreditkarten-Konzern Visa werde es seinen Kunden ermöglichen, Cashback-Zahlungen direkt auf solche Konten fließen zu lassen, sagte Trump bei einem Event zu der Initiative. Die Bank of America und JPMorgan werden derweil neugeborenen Kindern ihrer Mitarbeiter 1.000 Dollar zusätzlich auf die Konten überweisen, wie sie der Nachrichtenagentur Bloomberg bestätigten.

Die steuerbegünstigten Anlagen sollen Kindern nach Ankündigungen der Regierung langfristig Zugang zu Kapital verschaffen und mindestens bis zum 18. Lebensjahr in Indexfonds investiert werden. Der Plan war bereits im vergangenen Sommer mit Trumps Steuergesetz ausgerufen worden. Neue Dynamik bekam er im Dezember als PC-Unternehmer Michael Dell und seine Frau Susan ankündigten, 6,25 Milliarden Dollar zu spenden, damit auch ältere Kinder "Trump Accounts" bekommen könnten.

Schlechte Umfragewerte für Trump bei Wirtschaftslage

Trump steht aktuell unter Druck, mehr für die Vermögenssituation einfacher Amerikaner zu unternehmen. In Umfragen bekam er zuletzt schlechte Werte für die Lage der Wirtschaft. Er hatte im Wahlkampf unter anderem versprochen, die Preise stark zu senken. In den USA stehen im November Parlamentswahlen an - und wenn die Demokraten Trumps Republikanern die Mehrheiten in Senat und Abgeordnetenhaus abnehmen sollten, könnten sie die Handlungsfreiheit des Präsidenten einschränken.

Brad Gerstner von der Investmentfirma Altimeter, der ein Mitinitiator der Konten ist, sagte im US-Sender CNBC, mit dem Startkapital sei es möglich, zum Alter von 55 Jahren auf ein Vermögen von einer Million Dollar zu kommen.

Rapperin Nicki Minaj werde hunderttausende Dollar für die Accounts spenden, sagte Trump bei der vom Finanzministerium organisierten Veranstaltung. Die Musikerin selbst verkündete, sie sei "wahrscheinlich" der größte Fan des US-Präsidenten./so/DP/he

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