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US-Militär

207 Tote seit Angriffen auf Schmuggler-Boote 04.06.2026, 22:38 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Bei den wiederholten US-amerikanischen Angriffen auf mutmaßliche Drogenschmuggler-Boote in der Karibik und im Pazifik sind nach US-Militärangaben seit Herbst insgesamt 207 Menschen gestorben. Das zuständige US-Regionalkommando Southcom teilte auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit, dass es mit Stand Donnerstag 63 Attacken gegeben habe, bei denen 64 Boote zerstört worden seien.

Zu den 207 Toten hieß es: 190 mutmaßliche Drogenschmuggler seien während der Schläge gestorben. Zudem habe man bei anschließenden Suchaktionen zwei Leichen aus dem Wasser geborgen und die Suche nach 15 weiteren mutmaßlichen Schmugglern nach gewisser Zeit eingestellt.

Das Vorgehen der USA ist umstritten: Kritiker bezweifeln, dass die tödlichen Angriffe in internationalen Gewässern völkerrechtlich zulässig sind.

Auf Anweisung der Regierung von US-Präsident Donald Trump greift das US-Militär seit Herbst 2025 immer wieder Boote in der Karibik und im Ostpazifik an, um internationalen Drogenschmuggel zu unterbinden. Die USA haben ein großes Drogenproblem. Trump führt das auch auf Drogenschmuggel aus dem Ausland zurück. Die US-Regierung spricht von Drogenterrorismus.

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