Von der Leyen

'Bilder aus Ceuta inakzeptabel' 31.07.2026, 14:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Angesichts des Andrangs von Zehntausenden Migranten in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta fordert EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ein hartes Vorgehen. "Wir können niemandem erlauben, in unsere Union zu kommen, ohne sich an unsere Regeln zu halten", schrieb die deutsche Politikerin auf der Plattform X.

"Gefährliche Überfahrten müssen sofort aufhören. Schmuggelnetzwerke müssen zerschlagen werden. Und Rückführungen müssen schnell erfolgen, wie es unsere Regeln erlauben", forderte von der Leyen. "Die Bilder, die aus Ceuta kommen, sind inakzeptabel."

Zwei Kommissare sollen helfen, Lage kontrollieren

Mit Migrationskommissar Magnus Brunner und der Kommissarin für den Mittelmeerraum, Dubravka Suica, seien zwei EU-Kommissare damit beauftragt, bei der Kontrolle der Lage zu unterstützen. "Ich bin zuversichtlich, dass unsere enge Partnerschaft mit Marokko helfen wird, konkrete Ergebnisse zu erzielen", so von der Leyen.

Brunner arbeite bereits eng mit Spanien zusammen und sei bereit, zu kritischen Orten zu reisen. Er werde an zusätzlicher operativer Unterstützung für Spanien arbeiten, einschließlich durch die EU-Grenzschutzbehörde Frontex. Suica stehe in Kontakt mit ihrem marokkanischen Amtskollegen.

Schätzungen zufolge sind mehr als 50.000 Migranten in den vergangenen Tagen von Marokko aus irregulär in die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta gelangt, wo rund 84.000 Menschen leben.

Mehrere Migranten starben. Der ungewöhnliche Andrang löste eine schwere Krise aus. Die spanische Regierung setzt dort erstmals seit dem Massenzustrom von Mai 2021 wieder Militär zur Unterstützung der Grenzsicherung ein.

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