Vor Iran-Treffen

Israel kritisiert Äußerungen von Vermittler Pakistan 10.04.2026, 06:07 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Kurz vor Beginn der geplanten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran zur dauerhaften Beilegung des Kriegs hat Israel den Vermittler Pakistan scharf kritisiert. Auslöser waren Äußerungen des pakistanischen Verteidigungsministers Khawaja Muhammad Asif auf der Plattform X, in denen er Israel als "Fluch für die Menschheit" und Krebsgeschwür bezeichnete.

"Der Aufruf des pakistanischen Verteidigungsministers zur Vernichtung Israels ist empörend. Eine solche Äußerung darf von keiner Regierung toleriert werden, schon gar nicht von einer, die sich als neutraler Vermittler für den Frieden versteht", hieß es in einer Mitteilung des Büros des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu.

Pakistans Verteidigungsminister: "Israel ist böse"

Verteidigungsminister Asif hatte auf X geschrieben: "Israel ist böse und ein Fluch für die Menschheit. Während in Islamabad Friedensgespräche stattfinden, wird im Libanon ein Völkermord begangen. Unschuldige Bürger werden von Israel getötet - zuerst in Gaza, dann im Iran und nun im Libanon." Das Blutvergießen gehe unvermindert weiter. Er hoffe, dass die Menschen, "die diesen krebsartigen Staat auf palästinensischem Boden geschaffen haben, um die europäischen Juden loszuwerden, in der Hölle schmoren", schrieb der Minister weiter.

Nach Beginn einer zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg soll es ab heute in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Friedensgespräche zwischen den USA und dem Iran geben. Ziel ist eine Beendigung des Kriegs, der mit Angriffen der USA und Israels auf den Iran Ende Februar begonnen hatte.

Auch nach Beginn der Waffenruhe flog Israel schwere Luftangriffe auf die mit dem Iran verbündete Hisbollah-Miliz im Libanon. Israel argumentiert, die befristete Waffenruhe gelte nicht für den Libanon.

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