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Bayer an Dax-Spitze - Nubeqa-Daten und Asundexian-Zulassung 26.10.2026, 13:22 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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(Im 6. Absatz muss es "nicht-kardioembolischer" heißen.)

FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer DE000BAY0017 haben sich am Montag nach Medikamenten-Nachrichten mit einem Plus von 2,7 Prozent auf 45,17 Euro an die Spitze des Dax DE0008469008 gesetzt.

Am Wochenende hatte Bayer die Ergebnisse einer Zwischenanalyse der Phase-III-Studie DASL-HiCaP zum Prostatakrebs-Medikament Nubeqa mit dem Wirkstoff Darolutamid bei Patienten mit hohem Rückfallrisiko vorgelegt. Diese zeigten nach einer medianen Nachbeobachtungszeit von 3,8 Jahren im kombinierten primären Endpunkt eine Verringerung des Risikos für Metastasen oder Tod (MFS-CI) um 58 Prozent im Vergleich zu Placebo. Dabei erhielten beide Behandlungsgruppen - also die Darolutamid- und die Placebo-Gruppe - begleitend eine Hormonentzugstherapie (ADT) und eine Strahlentherapie.

Die gezeigte Wirksamkeit sei vielversprechend, allerdings auch eher eine Bestätigung des Bekannten als eine Disruption, sagte Analyst Michael Leuchten vom Investmenthaus Jefferies in einer ersten Einschätzung. Nach Einschätzung von JPMorgan-Analyst Richard Vosser zeigen die Daten, dass sich für Nubeqa bei Patienten mit lokalisiertem Prostatakrebs und sehr hohem Rezidivrisiko ein weiterer Wachstumstreiber eröffnet.

Auch Analyst James Quigley von der Investmentbank Goldman Sachs traut Nubeqa nun mehr Umsatz zu als bisher. Er und auch Vosser von JPMorgan halten in der Spitze zusätzliche Erlöse von einer Milliarde Euro für möglich.

Nubeqa ist in Kombination mit ADT in vielen Ländern bereits zur Behandlung von Prostatakrebs zugelassen. Der Umsatz mit dem noch jungen Medikament ist seit Einführung sehr stark gewachsen.

Am Montagvormittag teilte Bayer zudem mit, dass China den Blutgerinnungshemmer Asundexian mit dem Markennamen Sunharbo zur Schlaganfallprävention bei Patienten zugelassen habe, die zuvor einen nicht-kardioembolischen ischämischen Schlaganfall oder eine hochrisiko-transitorische ischämische Attacke ("Minischlaganfall") erlitten haben. Der Schritt war weitgehend erwartet worden. Auch die US-Arzneimittelbehörde dürfte zeitnah über den ihr vorliegenden Zulassungsantrag entscheiden.

Mit der Sunharbo-Zulassung erhält das Pharmageschäft einen weiteren potenziellen Wachstumstreiber, der helfen könnte, anhaltende Umsatzrückgänge beim Blutgerinnungshemmer Xarelto sowie dem Augenmedikament Eylea abzufedern. Die beiden Kassenschlager leiden nach Patentabläufen unter der Konkurrenz durch Nachahmer (Generika).

Mit dem Kursanstieg am Montag bleiben die Bayer-Aktien in der engen Handelsspanne zwischen gut 42 und rund 46 Euro, in der sie seit Anfang Oktober stecken. Zwar notieren sie aktuell ein gutes Stück unter ihrem Jahreshoch von knapp 54 Euro von Anfang Juli, mit einem Kursplus von immer noch knapp 22 Prozent zählen sie 2026 aber zu den besten Werten im deutschen Leitindex Dax./mis/men/stk

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