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Salzgitter reduziert Verlust - Dividende unverändert 23.03.2026, 11:45 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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Name Aktuell Diff. Börse
Salzgitter 51,33 EUR +0,10 % Lang & Schwarz
Aurubis 185,80 EUR +0,05 % Lang & Schwarz

(Euro im 3. Absatz ergänzt)

SALZGITTER (dpa-AFX) - Der Stahlkonzern Salzgitter DE0006202005 hat seine Verluste im vergangenen Jahr trotz eines schwachen Stahl-Umfeldes deutlich reduziert und will in diesem Jahr zurück in die schwarzen Zahlen. 2025 standen unter dem Strich 69,8 Millionen Euro Verlust, nach einem Fehlbetrag von 347,9 Millionen Euro im Jahr zuvor, wie das Unternehmen mitteilte. 2024 war das Ergebnis noch von hohen Wertberichtigungen, Rückstellungen und Umbaukosten geprägt gewesen.

Die Dividende soll unverändert bei 0,20 Euro je Aktie bleiben. Analysten hatten im Vorfeld mit einer leichten Erhöhung gerechnet. Konzernchef Gunnar Groebler sagte in einer Pressekonferenz, der Vorschlag sei "moderat". Andererseits sei er Ausdruck, dass "wir in einem schwierigen Marktumfeld unterwegs sind".

Vor Steuern lag das Minus 2025 bei 28 Millionen Euro. 2026 peilt das Unternehmen wieder einen Vorsteuergewinn von 75 bis 175 Millionen Euro an. Das hatte der Stahlkonzern, der nun wieder im MDax DE0008467416 der mittelgroßen Werte notiert ist, bereits im Februar bei seinen vorläufigen Zahlen angekündigt. Auch der zuletzt rückläufige Außenumsatz soll wieder steigen - von 8,98 auf rund 9,5 Milliarden Euro. 2024 waren es noch 10,01 Milliarden Euro gewesen.

Noch nicht eingerechnet ist dabei die geplante Übernahme der Hüttenwerke Krupp Mannesmann (HKM) von Thyssenkrupp DE0007500001 Steel zum 1. Juni 2026. Thyssenkrupp Steel hält dort bisher 50 Prozent, Salzgitter 30 Prozent. Ebenfalls nicht mit einberechnet sind Effekte aus einer Umtauschanleihe in Aurubis DE0006766504-Aktien.

Für 2027 sieht Salzgitter wieder einen stärkeren Aufwärtstrend.

Die Aktie verlor am späten Vormittag in einem wegen des Iran-Kriegs schwachen Branchenumfeld fast neun Prozent. Der Rohstoffsektor ist bisher größter Verlierer der ersten drei Kriegs-Wochen. Salzgitter hat dabei innerhalb eines Monats mehr als 40 Prozent an Wert verloren.

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