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Gamestop peilt Übernahme von Ebay an 03.05.2026, 20:18 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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eBay 90,00 EUR -0,49 % Lang & Schwarz
GameStop 20,73 EUR +0,23 % Baader Bank

Die Online-Handelsplattform Ebay US2786421030 steht einem Pressebericht zufolge vor einer möglichen Übernahme. Der Videospiel-Einzelhändler Gamestop US36467W1099 habe einen Anteil aufgebaut und könnte in diesem Monat ein Angebot vorlegen, berichtete das "Wall Street Journal" am Wochenende unter Berufung auf Kreise. Sollte Ebay sich dafür nicht empfänglich zeigen, könnte sich Gamestop-Chef Ryan Cohen auch direkt an dessen Aktionäre wenden.

Eine Übernahme wäre ungewöhnlich, ist der Einzelhändler doch erheblich kleiner als die Handelsplattform. Die Marktkapitalisierung von Ebay lag zuletzt bei 46 Milliarden US-Dollar, Gamestop kommt nur auf knapp 12 Milliarden. Im nachbörslichen Handel am Freitag waren die Papiere von Ebay trotzdem zeitweise um mehr als 15 Prozent nach oben gesprungen. Gamestop gewannen vier Prozent.

Beide Unternehmen haben Schwierigkeiten, sich auf geänderte Kundenwünsche einzustellen. Gamestop schloss Läden und verstärkte das Geschäft mit bei Sammlern beliebtem Spielzeug und Sammelkarten, da Videospiele öfter online gekauft werden. Ebay hat sich in diesem Bereich ebenfalls stärker engagiert, was zu einer gewissen Überlappung beider Kundengruppen geführt hat.

Eine erfolgreiche Übernahme von Ebay wäre auch für den Gamestop-Chef persönlich ein wichtiger Meilenstein. Im Januar gewährte das Unternehmen dem Gründer des Tierbedarfs-Onlinehändlers Chewy Optionen auf über 171 Millionen Aktien, wenn er die Marktkapitalisierung von Gamestop auf 100 Milliarden Dollar treibt.

Vor wenigen Jahren hatten die Papiere von Gamestop an der Börse für großes Aufsehen gesorgt. Sie waren einer der prominentesten Vertreter der so genannten Meme-Aktien. Dabei handelt es sich um Wertpapiere, die vor allem durch Beiträge in Sozialen Medien bewegt werden. Eine Zeit lang war es unter anderem das erklärte Ziel der dort vor allem vertretenen Kleinanleger, den meist auf sinkende Kurse wettenden professionellen Investoren das Geschäft zu verderben. Bei den betreffenden Aktien kam es dadurch oft zu massiven Kursanstiegen, die aber häufig nicht von langer Dauer waren. Auch gab es Vorwürfe von Marktmanipulation.

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