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Dax in träger Verfassung 03.11.2025, 05:50 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

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DAX 24.048,33 PKT ±0,00 % Ariva Indikation

FRANKFURT (dpa-AFX) - Ungeachtet einiger starker Einflussfaktoren hat sich der Dax zuletzt lethargisch und merklich schlechter als die von Rekord zu Rekord eilenden US-Aktienmärkte präsentiert. Weder die Zinsentscheidungen in den Vereinigten Staaten, Japan und der Eurozone noch eine Vielzahl an Unternehmenszahlen schafften es, den deutschen Leitindex aus seiner Trägheit herauszuholen. Experten zufolge dürfte sich daran in der neuen Börsenwoche nicht allzu viel ändern.

Auch das hoffnungsvolle Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping vermochte nicht, dem Dax Leben einzuhauchen. Wenngleich gewisse Details der Ausgestaltung noch unklar seien, sollte mit der Vereinbarung eine weitere Eskalation im Handelsstreit der Großmächte USA und China vom Tisch sein, prognostiziert Uwe Streich, Aktienstratege der Landesbank Baden-Württemberg. Viel mehr als eine Art Burgfrieden dürfte die - auf lediglich ein Jahr begrenzte - Vereinbarung jedoch nicht sein.

Das Research-Team des Handelshaus Activtrades konstatierte: "Den Anlegern und Investoren scheinen die Ideen auszugehen, wie sich die Zukunft der Dax-Unternehmen positiv gestalten könnte. Die Stimmung ist gedrückt, und der Index tritt auf der Stelle." Da die Europäische Zentralbank (EZB) keinen Grund für eine Zinssenkung gesehen habe, weil der entsprechende Inflationsparameter beinahe auf Zielniveau liege, dürfte die Hängepartie am deutschen Aktienmarkt weiter gehen, erwarten die Experten.

Für die EZB bleibe die Hürde für weitere Leitzinslockerungen auch deshalb hoch, weil sie weniger Wachstumsrisiken sehe als zuvor, nachdem die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum im dritten Quartal etwas besser als erwartet ausgefallen sei, sagte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der Dekabank. Dabei dürfe man aber nicht außer Acht lassen, dass die europäischen Währungshüter ihre Leitzinsen bereits weit unter das Niveau der US-amerikanischen gesenkt hätten.

Mit Blick auf die auf vollen Touren laufende Quartalsberichtssaison der Unternehmen ziehen die Anlagestrategen der Berenberg Bank ein positives Zwischenfazit: "Ein Großteil der US-Unternehmen, die ihre Bücher offengelegt haben, übertrafen die Gewinnerwartungen der Aktienanalysten." Die Berichtssaison laufe aber auch in Deutschland und Europa relativ gut. Dennoch zeigten sich Analysten weiterhin pessimistisch und hätten ihre Gewinnprognosen für deutsche und EU-Aktien nach unten geschraubt. Gründe dafür seien der starke Euro, der Exporte verteuere, politische Störfeuer und die schwächelnde Konjunktur.

Mittlerweile sei die Bewertungsdifferenz zwischen den europäischen und US-Unternehmen relativ hoch, stellen die Berenberg-Experten fest. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 15,5 auf Basis der Gewinnschätzungen für die kommenden zwölf Monate wirkten europäische Papiere im Vergleich zu den Werten jenseits des Atlantik (KGV 24) unverändert günstig.

Für die kurzfristige Entwicklung von Aktien generell zeigten sich die Berenberg-Fachleute optimistisch: "Die Kombination aus den Leitzinssenkungen der Fed, soliden Konjunkturdaten sowie Unternehmensergebnissen, die auf der positiven Seite überraschen, sollte Aktien einen relativ guten Jahresabschluss bescheren."

Der Konjunkturkalender ist wegen des anhaltenden Stillstands vieler Regierungsgeschäfte in den USA und damit ausbleibenden Veröffentlichungen von Wirtschaftsdaten auch in der neuen Woche dünner als üblich. Am Montag stehen die Einkaufsmanagerindizes zum Verarbeitenden Gewerbe in China, dem Euroraum und den USA auf der Agenda. Zur Wochenmitte werden die September-Zahlen zum Auftragseingang der deutschen Industrie veröffentlicht. Am Donnerstag folgt die Bekanntgabe der deutschen Industrieproduktion und die Zinsentscheidung der Bank of England. Zum Wochenschluss stehen vorläufige Zahlen der Uni Michigan zum US-Verbrauchervertrauen auf der Tagesordnung.

Die Unternehmensberichtssaison geht in der neuen Börsenwoche mit unvermindert hohem Tempo weiter. Allein 14 im Dax notierte Gesellschaften berichten über ihre Geschäftsentwicklung im abgelaufenen Quartal. Dazu zählen: Fresenius Medical Care und Qiagen am Dienstag, BMW , Fresenius , Siemens Healthineers und Vonovia am Mittwoch, Commerzbank , Continental , DHL , Gea , Henkel , Rheinmetall und Zalando am Donnerstag sowie Daimler Truck am Freitag./edh/la/he

--- Von Eduard Holetic, dpa-AFX ---

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