Anzeige
+++Die Bohrungen sind fast abgeschlossen.: Was jetzt kommt, könnte noch wichtiger sein+++
NEU!
PortfolioPlus - Dein Depot in Echtzeit – Kurse, Renditeanalyse und Dividendenplaner an einem Ort.
Anzeige
WOCHENAUSBLICK

Experten sehen wenig Gefahr nach Dax-Rekordrally 14.08.2026, 15:10 Uhr von dpa-AFX Jetzt kommentieren: 0

Werte zum Artikel
Name Aktuell Diff. Börse

Die hohen Bewertungen an den Aktienmärkten könnten Experten zufolge weiter Bestand haben. Zwar nähert sich die Quartalsberichtssaison der Unternehmen, die vielfach mit ihren Zahlen und Ausblicken positiv überrascht haben, allmählich ihrem Ende. Doch die jüngsten Arbeitsmarkt- und Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten nahmen der Angst vor steigenden US-Zinsen etwas Wind aus den Segeln.

"Die Unternehmensgewinne wachsen kräftig genug, um die Kurse weiter zu tragen", heißt es im Wochenausblick der DZ Bank. Sie hätten zudem die Diskussion, ob sich die Ausgaben für das Boom-Thema Künstliche Intelligenz (KI) lohnten, wieder entschärft. "Denn die großen Plattformkonzerne, insbesondere die führenden Cloud-Betreiber, konnten belegen, dass ihren hohen Investitionen bereits spürbare Umsatz- und Ertragszuwächse gegenüberstehen."

Investmentanalyst Henning Oligmüller von der Landesbank Baden-Württemberg betonte, dass die Firmengewinne im bisherigen Jahresverlauf stärker gestiegen seien als die Aktienkurse. Das spreche gegen einen "überschäumenden Optimismus". Zudem hätten die Anleger die neuerliche Verschärfung im Iran-Krieg abgeschüttelt. Allerdings würden die positiven Impulse seitens der Unternehmen nun seltener, weshalb "die typische saisonale Schwäche mit etwas Verspätung noch bevorstehen könnte", warnte er aber auch vor zu viel Optimismus.

"Die Sommerpause an den Aktienmärkten fällt in diesem Jahr offenbar aus", lautet indes die zuversichtliche Prognose von Robert Halver, Marktanalyst bei der Baader Bank. Ungeachtet des Iran-Kriegs, in dem kurzfristig keine Lösung in Sicht sei, sorgten eine wachsende Weltkonjunktur, die abnehmende Inflation und die zinspolitische Zurückhaltung der US-Notenbank Fed für eine "sonnige Börsenstimmung".

Markus Reinwand von der Landesbank Helaba verwies auf die seit Beginn des Iran-Kriegs wieder deutlich gesunkene Risikoscheu der Anleger, die sich an der impliziten Aktienmarktvolatilität ablesen lasse. Dies allein sei nicht problematisch, erhöhe aber das Rückschlagpotenzial bei negativen Überraschungen. "Für drohende deutliche Kurskorrekturen oder gar einen stürmischen Herbst gibt es - jenseits möglicher geopolitischer Störfeuer - gegenwärtig allerdings keine Hinweise", betonte er.

Der deutsche Leitindex Dax DE0008469008 war erst vor wenigen Tagen auf ein Rekordhoch geklettert, das ungeachtet der seitherigen Konsolidierung in Sichtweite ist. Ebenfalls nicht weit zu weiteren Bestmarken haben es sein Eurozonen-Pendant EuroStoxx 50 EU0009658145 sowie die großen US-Börsenindizes, obwohl sie im bisherigen Jahresverlauf schon deutlich stärker zugelegt haben. Das gilt insbesondere für das Tech-Barometer Nasdaq 100 US6311011026 mit seinen vielen Halbleiterunternehmen, die zu den größten Profiteuren des KI-Hypes zählen.

Unternehmensseitig stehen hierzulande in der neuen Woche Vertreter aus den hinteren Börsenreihen im Fokus. Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische DE0008051004 könnte am Montag mit einer Kapitalmarktveranstaltung Aufmerksamkeit finden.

Zur Wochenmitte sind Quartalszahlen des Maschinenbauers Heidelberger Druckmaschinen DE0007314007 angekündigt. Der Halbjahresbericht der Online-Apotheke DocMorris CH0042615283 könnte zudem auch den Aktienkurs der deutschen Konkurrentin Redcare Pharmacy NL0012044747 bewegen. Am Donnerstag folgen die Zwischenberichte des Ticketvermarkters und Veranstalters CTS Eventim DE0005470306 sowie des Spielwarenhersteller Tonies LU2333563281.

Seitens der Konjunktur sollten die amerikanischen Import- und Exportpreise am Dienstag einen Blick wert sein. Am Mittwochabend veröffentlicht die Fed das Protokoll zu ihrer letzten Sitzung Ende Juli, bei der sie den Leitzins unverändert gelassen hatte. Derzeit gehen die Finanzmärkte wieder eher davon aus, dass die Währungshüter auch auf ihrer Sitzung Mitte September die Füße still halten werden - wenngleich es immer noch etliche Investoren gibt, die eine Erhöhung für möglich halten.

Vor dem Wochenende stünden dann noch weltweit die Einkaufsmanagerindizes als wichtiger Frühindikator für die Unternehmensstimmung im Fokus, wie Chefstratege Robert Greil von der Privatbank Merck Finck schrieb./gl/la/mis

--- Von Gerold Löhle, dpa-AFX ---

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Ihre Lieblingsaktie geschenkt

BörsenNEWS.de und Smartbroker+ starten gemeinsam eine exklusive Bonus-Aktion. Eröffnen Sie bis 31.08.2026 ein Depot bei Smartbroker+ und erhalten als Willkommensgeschenk einen Anteil ausgewählter Aktien im Wert von 50 Euro!.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Werbung
Weiter abwärts?
Kurzfristig positionieren
Ask: 13,01
Hebel: 19,68
mit starkem Hebel
Ask: 4,62
Hebel: 5,64
mit kleinem Hebel
Smartbroker
Morgan Stanley
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie hier: MK81SJ MM408K. Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung. Der Emittent ist berechtigt, Wertpapiere mit open end-Laufzeit zu kündigen.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer