Anzeige
+++99% China.: Jetzt kommt Atlantico Jetzt kommt Atlantico+++
Portfolio-Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Conti verkauft Kunststofftechnik - Gewerkschaft warnt 05.07.2026, 11:18 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Nach Bekanntwerden des Verkaufs der Continental-Kunststofftechniksparte Contitech an den Finanzinvestor Lone Star Funds hat die IGBCE Widerstand gegen mögliche weitere Stellenstreichungen angekündigt. Man setze auf Dialog mit dem neuen Eigentümer, sollte es aber Pläne eines weiteren Arbeitsplatzabbaus über die beschlossene Größenordnung hinaus geben, werde das auf «entschiedenen Widerstand» stoßen, sagte Francesco Grioli, Mitglied des Continental-Aufsichtsrats und des geschäftsführenden Hauptvorstands der Industriegewerkschaft.

Der Reifenhersteller Continental hatte im Mai angekündigt, bei der Kunststofftechnik-Tochter Contitech weltweit 3.000 Stellen abzubauen, davon 1.600 in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen sollen bis mindestens Ende 2030 vermieden werden, teilte die IGBCE damals mit.

Noch steht der Verkauf an den Finanzinvestor unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen. Im nun unterzeichneten Kaufvertrag wurde ein Unternehmenswert von vier Milliarden Euro vereinbart, der Verkauf kann laut Continental bis Ende des laufenden Jahres erfolgen. Damit wird Continental zu einem reinen Reifenhersteller. Contitech liefert unter anderem Schläuche, Antriebsriemen und Förderbänder für die Industrie. Zuletzt beschäftigte die Sparte mehr als 20.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit, davon etwa 7.700 in Deutschland.

Perspektiven für Arbeitsplätze in Deutschland

Ein Eckpunktepapier verpflichte den Käufer unter anderem zu Investitionen, Arbeitsplatzsicherung und der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen in Deutschland, sagte der stellvertretende Continental-Aufsichtsratsvorsitzende und Konzernbetriebsratschef Hasan Allak. Der Käufer habe zudem zugesichert, Perspektiven für Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen. 

Conti hatte den Spartenverkauf schon vor längerem angekündigt. Der Konzern hat bereits seine Autozuliefersparte Aumovio abgespalten.

© dpa-infocom, dpa:260705-930-336986/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Weitere News

Gestern 20:21 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:25 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:25 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Gestern 19:21 Uhr • Artikel • dpa-AFX

Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer