Fake-Video mit Reinhold Würth wirbt für dubiose Geldanlagen 19.01.2026, 15:13 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Mit einem gefälschten Video des bekannten Unternehmers Reinhold Würth versuchen Betrüger derzeit, Nutzer im Internet zu dubiosen Geldanlagen zu verleiten. In dem täuschend echt wirkenden Clip lädt eine mutmaßlich mit Hilfe von Künstlicher Intelligen (KI) generierte Version des Milliardärs zu einem vermeintlich exklusiven Investment ein. Im Hintergrund sieht man ein Regal mit Produkten des Handelskonzerns. Das Versprechen: Schnelle Gewinne schon bei geringen Einsätzen. Die Gruppe bestätigte, dass es sich um eine Fälschung handelt. Zuvor hatten mehrere Medien berichtet. 

Reinhold Würth stehe in keinerlei Verbindung zu derartigen Angeboten, teilte eine Pressesprecherin auf Anfrage mit. «Solche Deep‑Fake‑Manipulationen stellen einen schweren Identitätsmissbrauch dar und dienen ausschließlich betrügerischen Zwecken.» Man verurteile das Vorgehen aufs Schärfste und distanziere sich klar von den verbreiteten Inhalten.

Die Würth-Gruppe geht demnach bereits konsequent gegen die Verbreitung des Materials vor und steht im Austausch mit den Strafverfolgungsbehörden. Über offizielle Social-Media-Kanäle sei die Öffentlichkeit vor dem Fake-Video gewarnt worden. Betroffenen rät das Unternehmen, keine Interaktionen mit den angeblichen Finanzangeboten einzugehen. Wer bereits Geld investiert habe, solle umgehend seine Bank informieren und Anzeige bei der Polizei erstatten.

Würth mit Sitz in Künzelsau (Baden-Württemberg) gilt als Weltmarktführer im Bereich der Befestigungs- und Montagetechnik. Das Sortiment umfasst mehr als eine Million Produkte - unter anderem Schrauben und Dübel. Firmenpatriarch Reinhold Würth zählt zu den reichsten Deutschen. Vor gut einem Jahr hatte sich der 90-Jährige weitgehend von seinem Lebenswerk zurückgezogen. 

Angebote sind oft schwer als Betrug zu erkennen

Die Polizei und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) warnen regelmäßig vor solchen Betrugsmaschen. Immer wieder würden Werbeanzeigen oder E-Mails verbreitet, in denen mit Fotos oder Videos von Prominenten ohne deren Wissen für angeblich sichere Geldanlagen mit außerordentlich hohen Gewinnen geworben werde. Häufig gehe es um Kryptowerte oder anderen Finanzprodukten. Die Angebote seien oft professionell gestaltet und für Laien schwer als Betrug zu erkennen.

Die Bafin warnt davor, Links in solchen Anzeigen anzuklicken. Diese führten häufig zu betrügerischen Online-Handelsplattformen. Nach einer Registrierung gäben sich die Täter als Experten aus und überredeten zunächst zu kleinen, später zu immer höheren Investitionen. Angezeigte Gewinne seien lediglich vorgetäuscht. Tatsächlich finde in der Regel keine Investition statt und das eingezahlte Geld fließe an die Betrügerinnen und Betrüger. Weitere Tipps hat die Polizei auf einer Internetseite zusammengefasst.

© dpa-infocom, dpa:260119-930-567297/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer