Anzeige
+++Hot Stock!: Das 123-Mio.-C$-Unternehmen, das ein institutionelles M&A-Vorgehen umsetzt+++
Portfolio Tracker
Alle Depots an einem Ort. Dein Gesamtvermögen immer im Blick, tiefgründige Renditeanalysen und Dividendenplaner.
Anzeige

Iran-Krieg treibt Inflation im Euroraum auf 3,3 Prozent 01.09.2026, 09:35 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Die Inflation in der Eurozone ist im August wegen hoher Energiepreise deutlich gestiegen. Im Jahresvergleich legten die Verbraucherpreise um 3,3 Prozent zu, wie das Statistikamt Eurostat in Luxemburg nach einer ersten Schätzung mitteilte. Im Juli hatte die Inflationsrate bei 2,9 Prozent gelegen. Damit liegt sie weit über dem Preisziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die mittelfristig eine Jahresinflation von zwei Prozent anpeilt.

Volkswirte rechnen fest damit, dass die EZB bei ihrem Zinsentscheid am 10. September die Leitzinsen erhöht. «Eine Zinserhöhung auf der EZB-Sitzung nächste Woche ist überfällig», schrieb Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer. Viele Unternehmen dürften den Kostenschub bei Energie an Kunden weitergeben.

Ähnlich äußerte sich Stephanie Schoenwald, Ökonomin bei der Förderbank KfW. «Für die EZB dürfte der Befund ausreichen, um im September einen weiteren Zinsschritt nach oben zu gehen.» Eine Notwendigkeit für darüber hinausgehende Zinserhöhungen sehe sie dagegen nicht, solange die Energiepreise der maßgebliche Treiber der Inflation blieben. 

Energiepreise sind zentraler Treiber

Im August hat sich der Anstieg der Energiepreise erneut beschleunigt. Hier meldet Eurostat ein Plus von 14,3 Prozent im Jahresvergleich. Hintergrund ist der Krieg zwischen dem Iran und den USA. Eine nachhaltige Öffnung der Straße von Hormus ist nicht in Sicht, damit stockt der Ölfluss. Im Vergleich zum Vormonat stieg das Preisniveau in der Eurozone im August um 0,4 Prozent. 

Auch in Deutschland hat die Teuerung an Fahrt gewonnen. Im August hatten steigende Preise für Heizen und Tanken die Inflationsrate auf 2,9 Prozent getrieben, wie das Statistische Bundesamt am Montag mitgeteilt hatte. Noch kräftiger zogen die Verbraucherpreise zuletzt Ende 2023 an.

© dpa-infocom, dpa:260901-930-614101/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer