Was Porsche-Chef Michael Leiters über seine neue Rolle denkt 02.01.2026, 11:09 Uhr von dpa Jetzt kommentieren: 0

Der neue Porsche-Chef Michael Leiters hat sich im sozialen Netzwerk LinkedIn zu seinem Start beim Stuttgarter Sportwagenbauer geäußert. Das neue Jahr beginne mit einem besonderen Meilenstein, schrieb Leiters. Er übernehme die aus seiner Sicht spannendste Rolle in der gesamten Automobilbranche. Leiters ist seit Jahresanfang Porsche-Chef und Nachfolger von VW-Chef Oliver Blume, der zuletzt auch die Sportwagentochter führte.

Hinter Porsche liegt ein turbulentes Jahr. Neben dem sinkenden Absatz belastet der Strategieschwenk, wieder mehr Verbrenner zu entwickeln und zu produzieren, das Unternehmen. Der kostet Milliarden - und hat den Gewinn des Konzerns bislang fast komplett aufgezehrt. Auch deshalb laufen aktuell Gespräche über eine weitere Sparrunde. Der ausgeschiedene Porsche-Chef Blume hatte kürzlich in Aussicht gestellt, dass sie im ersten Quartal abgeschlossen werden könnten. 

Erst im vergangenen Februar hatten sich die VW-Tochter und Arbeitnehmervertreter auf ein erstes Sparpaket geeinigt. Bis 2029 sollen in der Region Stuttgart demnach 1.900 Jobs wegfallen – wegen der Beschäftigungssicherung sozialverträglich. Außerdem laufen die Verträge von rund 2.000 befristet Angestellten aus.

Vom Assistenten zum Vorstandschef

Der neue Chef Leiters ist bei Porsche kein Unbekannter. Der Ingenieur war früher 13 Jahre bei dem Unternehmen tätig und kam zu den Schwaben in der Ära von Wendelin Wiedeking. Er war sein Assistent und galt manchen auch als Problemlöser. Die Eigentümerfamilien Porsche und Piëch kennen den promovierten Maschinenbauer, der an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen studierte, gut. 

Leiters hatte sich bei dem Sportwagenbauer hochgearbeitet. Menschen, die ihn kennen, beschreiben ihn als analytischen und strategischen Manager. Der Name des zweifachen Familienvaters wird bei Porsche vor allem mit dem Cayenne und gleichfalls mit dem Macan in Verbindung gebracht. Der Blume-Nachfolger verließ den Sportwagenbauer in der Zeit, als Matthias Müller an der Spitze der Schwaben stand. Danach wurde er zunächst Technikchef bei Ferrari, bevor er zu McLaren wechselte.

© dpa-infocom, dpa:260102-930-489992/1

Kommentare (0) ... diskutiere mit.
Werbung

Handeln Sie Aktien bei SMARTBROKER+ für 0 Euro!* Profitieren Sie von kostenloser Depotführung, Zugriff auf 29 deutsche und internationale Börsenplätze und unschlagbar günstigen Konditionen – alles in einer innovativen, brandneuen App. Jetzt zu SMARTBROKER+ wechseln und durchstarten!

*Ab 500 EUR Ordervolumen über gettex. Zzgl. marktüblicher Spreads und Zuwendungen.

k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
k.A. k.A. k.A. k.A.
Schreib den ersten Kommentar!

Dis­clai­mer: Die hier an­ge­bo­te­nen Bei­trä­ge die­nen aus­schließ­lich der In­for­ma­t­ion und stel­len kei­ne Kauf- bzw. Ver­kaufs­em­pfeh­lung­en dar. Sie sind we­der ex­pli­zit noch im­pli­zit als Zu­sich­er­ung ei­ner be­stim­mt­en Kurs­ent­wick­lung der ge­nan­nt­en Fi­nanz­in­stru­men­te oder als Handl­ungs­auf­for­der­ung zu ver­steh­en. Der Er­werb von Wert­pa­pier­en birgt Ri­si­ken, die zum To­tal­ver­lust des ein­ge­setz­ten Ka­pi­tals füh­ren kön­nen. Die In­for­ma­tion­en er­setz­en kei­ne, auf die in­di­vi­du­el­len Be­dür­fnis­se aus­ge­rich­te­te, fach­kun­di­ge An­la­ge­be­ra­tung. Ei­ne Haf­tung oder Ga­ran­tie für die Ak­tu­ali­tät, Rich­tig­keit, An­ge­mes­sen­heit und Vol­lständ­ig­keit der zur Ver­fü­gung ge­stel­lt­en In­for­ma­tion­en so­wie für Ver­mö­gens­schä­den wird we­der aus­drück­lich noch stil­lschwei­gend über­nom­men. Die Mar­kets In­side Me­dia GmbH hat auf die ver­öf­fent­lich­ten In­hal­te kei­ner­lei Ein­fluss und vor Ver­öf­fent­lich­ung der Bei­trä­ge kei­ne Ken­nt­nis über In­halt und Ge­gen­stand die­ser. Die Ver­öf­fent­lich­ung der na­ment­lich ge­kenn­zeich­net­en Bei­trä­ge er­folgt ei­gen­ver­ant­wort­lich durch Au­tor­en wie z.B. Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­richt­en­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men. In­fol­ge­des­sen kön­nen die In­hal­te der Bei­trä­ge auch nicht von An­la­ge­in­te­res­sen der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und/oder sei­nen Mit­ar­bei­tern oder Or­ga­nen be­stim­mt sein. Die Gast­kom­men­ta­tor­en, Nach­rich­ten­ag­en­tur­en, Un­ter­neh­men ge­hör­en nicht der Re­dak­tion der Mar­kets In­side Me­dia GmbH an. Ihre Mei­nung­en spie­geln nicht not­wen­di­ger­wei­se die Mei­nung­en und Auf­fas­sung­en der Mar­kets In­side Me­dia GmbH und de­ren Mit­ar­bei­ter wie­der. Aus­führ­lich­er Dis­clai­mer