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Autonom, elektrisch, nachhaltig – wie lässt sich in die Mobilität der Zukunft investieren? 20.06.2024, 13:04 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0


EQS-Media / 20.06.2024 / 13:04 CET/CEST

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Quelle: https://unsplash.com/de/fotos/2-HjV_hEECgcM

Steigende Energiepreise, verknappende Rohstoffe, die bedrohlichen Folgen des Klimawandels – wir leben in einer Zeit, in der man offensichtlich rigoros umdenken und viele Strukturen verändern muss, um zukunftsfähig zu werden. Zweifelsfrei beeinflusst das unser Wohnen, unsere Nahrungsmittelversorgung und unsere Freizeitgestaltung gleichermaßen.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist allerdings das Thema Mobilität, das selbstverständlich nicht nur im öffentlichen Sektor, sondern auch in der globalisierten Warenwirtschaft von großer Bedeutung ist. Die drei Kernelemente, welche die Mobilität der Zukunft prägen werden, heißen eMobility, SmartMobility und SharedMobility.

Es bleibt daher nicht aus, sich ganz persönlich mit diesen Schwerpunkten zu beschäftigen und entsprechende Entscheidungen zu treffen. Sei es, dass Menschen komplett aufs Rad umsteigen oder E-Autos fahren, dank derer sie künftig besonders emissionsarm unterwegs sind. Daneben kann es jedoch höchst spannend sein, finanziell in diesen kontinuierlich wachsenden Markt zu investieren, um eigene finanzielle Vorzüge aus den Veränderungen zu ziehen.

Wie sich Transport nachhaltiger gestalten lässt

Bei allen Überlegungen bezüglich zukunftsfähiger Mobilitätslösungen steht vor allem ein Gedanke im Vordergrund: diese so nachhaltig wie möglich zu machen und damit nachweislich Ressourcen einzusparen, Energie sinnvoll zu bündeln und den Schadstoffausstoß maßgeblich zu reduzieren.

Sowohl der Personen- als auch der Güterverkehr müssen damit umgestaltet werden, um den Anforderungen gerecht zu werden. Hierbei spielen neben neuen Konzepten und weiterentwickelten Materialien auch fortschrittliche Technologien wie Künstliche Intelligenz eine große Rolle. Zudem verspricht eine übergreifende Vernetzung, die Auslastung zu optimieren und den öffentlichen Nahverkehr grundlegend umzukrempeln.

Nachhaltige Mobilität dürfte demnach auf unterschiedliche Weise realisiert werden:

1. Säule: eMobility

Verbrennungsmotoren in Fahrzeugen werden zunehmend durch Hybrid- und reine Elektroantrieb-Versionen ersetzt – bis zum Jahr 2030 sollen diese etwa 45 Prozent aller weltweit verkauften Modelle ausmachen. Dadurch kann Kraftstoff eingespart und eine größere Unabhängigkeit von den vorherrschenden Ölpreisen am Weltmarkt erzielt werden. Gleichzeitig senkt man den CO₂-Wert und die Lärmbelastung.

Die Industrie ist bemüht, bereits entwickelte Systeme noch effizienter sowie kostengünstiger zu machen, um den großflächigen Einsatz voranzutreiben. Viele in Deutschland ansässige Fahrzeughersteller engagieren sich verstärkt im Elektrobereich und auch für den hierzulande wirtschaftlich starken Logistik-Sektor ergeben sich damit Chancen und Herausforderungen zugleich.

Klar ist jedoch, dass der in Europa produzierte grüne Strom bei Weitem nicht ausreicht, um flächendeckend auf Elektromotoren umzusteigen. Zudem darf nicht vergessen werden, dass der Straßenverkehr hier in der Gesamtheit nur einen Teilbereich ausmacht und es ebenso geeigneter Lösungen für den Schienen- und Schiffsverkehr bedarf.

2. Säule: SmartMobility

SmartMobility zielt darauf ab, durch vernetzte Verkehrssysteme Ressourcen einzusparen und damit nicht nur die Umweltbelastung, sondern auch die bestehenden Infrastrukturen zu entlasten. Durch Einbindung von KI und Nutzung spezialisierter Apps sind eine effiziente Transportkettengestaltung sowie die zunehmende Automatisierung im Verkehr möglich – autonomes Fahren heißt hier das Zauberwort.

Mithilfe intelligenter Sensor- und Steuerungssysteme soll es außerdem gelingen, Stau zu vermeiden, Verkehrsmittel optimal auszulasten und das Reisen sicherer wie auch komfortabler zu gestalten, indem beispielsweise mobiles Ticketing zum Standard wird. Leistungsstarke Breitbandverbindungen sind dafür ebenso unerlässlich wie die systematische Datenerhebung und -aufbereitung.

3. Säule: SharedMobility

Verbesserte Auslastung ist auch das Ziel von SharedMobility oder sogenannter Mobility-as-a-service-Leistungen, die komplett bedarfsorientiert sind. Die wohl gängigste Variante hiervon ist das bereits bekannte Carsharing, bei dem auf einen bestehenden Fahrzeugpool zugegriffen wird, anstatt selbst einen Wagen anzuschaffen.

Auch Ride-Sharing, also die Organisation von Mitfahrgelegenheiten per praktischer Apps oder Unternehmensnetzwerke, setzt sich immer mehr durch. Ergänzend hierzu gibt es zudem Ride-Hailing, also den Rückgriff auf Taxi-Ersatzlösungen, die von Plattformen wie Uber und inzwischen auch von Mietwagenunternehmen angeboten werden.

Was bedeuten diese Entwicklungen für jeden Einzelnen?

Es wird deutlich, dass man als Gesellschaft und Individuum aufgerufen ist, seinen Beitrag zu leisten und somit auch die eigene Fortbewegung möglichst nachhaltig zu gestalten. Vielerorts gehen Firmen hier mit gutem Beispiel voran, indem sie beispielsweise kostengünstiges E-Bike-Leasing für den Arbeitsweg ihres Personals zur Verfügung stellen. E-Autos werden in naher Zukunft die Normalität sein und entsprechende Technologien entwickeln sich ständig weiter. Wer immer das neueste Modell eines E-Autos fahren will, kann passend dazu günstige Leasingangebote auf GoLeasy.de finden und so innerhalb von sehr kurzen Abständen immer wieder auf ein neues Modell umsteigen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: Man beteiligt sich aktiv am Umweltschutz, spart Kosten ein und erhöht mithilfe vieler schlauer technischer Lösungen auch die eigene sowie die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer. Da in immer mehr deutschen Städten bereits Pilotprojekte zu autonomen Verkehrsmitteln und neuen Mobilitätslösungen laufen, dürften sich auch damit bald noch mehr Möglichkeiten ergeben, konkret von den stattfindenden Veränderungen zu profitieren.

Wer diese daneben als spannendes Investment betrachtet, ist ebenfalls gut beraten, vielversprechende Innovationen finanziell zu unterstützen und es damit umso wahrscheinlicher zu machen, dass weitere Forschungsarbeit zu genialen Erfindungen führt, die tatsächlich positive Resultate erzeugen.

Wie kann man sich finanziell beteiligen?

Es gibt mehrere Optionen, in diesen Markt zu investieren, der gerade erst am Anfang zu stehen scheint. Selbstverständlich sollte man sich im Vorfeld umfassend informieren, um die Risiken und denkbaren Renditen realistisch einschätzen und gute Entscheidungen treffen zu können.

Gängig sind dabei besonders die folgenden Investment-Modelle:

Einzelaktien ausgesprochen erfolgreicher Unternehmen im Mobilitätssektor

Kauf und Verwaltung finden in der Regel über renommierte Online-Broker statt. Zahlreiche unabhängige Vergleichsseiten geben einem eine gute Übersicht zuverlässiger Services. Bei der Auswahl der Aktien sollte deren Wachstumsprognose im Vordergrund stehen. Aktuell sind hier beispielsweise Aktien von Tesla, Volkswagen und NIO gefragt, die im großen Stil in ihre jeweilige Elektrostrategie investieren.

Das aus Hongkong stammende Unternehmen BYD liegt währenddessen bei der Herstellung von smarten Fahrzeugkomponenten vorne und erfreut sich ebenfalls rosiger Wachstumsraten. Daneben sollte man die führenden Batteriehersteller wie LG Chem aus Südkorea, CATL aus China oder die FRIWO AG sowie Car-Sharing-Anbieter und Ride-Hailing-Plattformen im Auge behalten. Ein weiterer Tipp ist die Nvidia-Aktie – das Unternehmen gilt als führender Grafikchiphersteller für autonomes Fahren.

eMobilitäts-ETFs

Hier verteilt sich das Risiko großflächig, da in einen kompletten Fond an Einzelunternehmen investiert wird, der sich inhaltlich und wirtschaftlich perfekt ergänzt. Es gibt beispielsweise Portfolios unterschiedlicher Firmen, die alle an der Weiterentwicklung von autonomem Fahren beteiligt sind oder auch solche, die sich speziell auf den E-Antrieb fokussieren. Xtrackers Future Mobility UCITS ETF sowie iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF sind passende Beispiele.

Zertifikate auf themenrelevante Indizes

Ähnlich aufgebaut wie ETFs, jedoch im Falle von Insolvenzen deutlich risikoreicher sind Zertifikate wie beispielsweise jene auf den Solactive Smart Mobility Index, der rund 50 Unternehmen abbildet, welche sich auf verschiedenen Ebenen an der Transformation unseres Verkehrswesens beteiligen.



Ende der Pressemitteilung


Emittent/Herausgeber: United Newswire
Schlagwort(e): Finanzen

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