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Crédit Mutuel Asset Management

"September 2026 wieder ein schwieriger Monat für die Märkte?" 14.09.2026, 10:18 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0

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EQS-Media / 14.09.2026 / 10:18 CET/CEST

September 2026 wieder ein schwieriger Monat für die Märkte?

Von François Rimeu, Chief Strategist, Crédit Mutuel Asset Management

Der September war in der Vergangenheit stets einer der schwierigsten Monate für die Aktienmärkte. Welche Faktoren könnten unter den derzeitigen Rahmenbedingungen diese saisonale Tendenz bestätigen oder in Frage stellen, und welche Rolle könnte die Entwicklung der Renditen von Staatsanleihen dabei spielen?

Seit mehreren Jahren werden die Aktienmärkte weltweit durch ein starkes nominales Wachstum und insbesondere in den USA durch hohe Margen gestützt. Man sollte bedenken, dass Unternehmensgewinne letztlich eine nominale Größe sind und sich mittelfristig im Gleichschritt mit dem nominalen Wachstum entwickeln. Das derzeitige starke nominale Wachstum ist auf hohe Haushaltsdefizite und den Investitionsboom im Bereich der künstlichen Intelligenz zurückzuführen. Es setzt einen Trend fort, der sich in den kommenden Monaten wahrscheinlich nicht grundlegend ändern wird. Historisch gesehen hat sich eine Inflationsrate zwischen 2 % und 4 % als äußerst gewinnfördernd erwiesen. Jedes Anzeichen, das bestätigt, dass diese Dynamik anhält, dürfte daher als Unterstützungsfaktor für die Aktienmärkte wirken.

Hohe Langfristzinsen sowohl in den USA als auch in Europa sind die Kehrseite dieses starken nominalen Wachstums: Mittelfristig tendieren die Zinssätze für 10-jährige Anleihen dazu, sich dem durchschnittlichen nominalen Wachstum der vorangegangenen Jahre anzunähern.

Der September ist oft ein unruhiger Monat, und zwar aus mehreren Gründen: Die Zentralbanker kehren nach der Sommerpause zurück, die Aufmerksamkeit richtet sich auf bevorstehende politische Ereignisse (z. B. die US-Zwischenwahlen, die französischen Wahlen 2027) und die Anleiheemissionen nehmen nach der Sommerpause wieder Fahrt auf.

Umgekehrt könnte jede Entwicklung, die das Szenario eines starken nominalen Wachstums untergräbt, für die Aktienmärkte gefährlich werden. Eine höhere Wahrscheinlichkeit für gekürzte US-Haushaltsausgaben nach den Zwischenwahlen wäre wahrscheinlich eine schlechte Nachricht. Positiv würden sich hingegen positive Entwicklungen in der Ukraine oder in der Straße von Hormus auswirken, während eine weitere Eskalation die Inflation über den Bereich von 2–4 % treiben könnte, was potenziell zu einer Stagflation führen würde.

 

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Erstellt am 02.09.2026. Dieser Kommentar dient ausschließlich zu Informationszwecken. Die von Crédit Mutuel Asset Management geäußerten Meinungen basieren auf den aktuellen Marktbedingungen und können sich ohne vorherige Ankündigung ändern. Diese Meinungen können von denen anderer Anlageexperten abweichen. Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen stützen sich auf Quellen, die wir für zuverlässig halten. Wir übernehmen jedoch keine Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit, Gültigkeit oder Relevanz. Herausgegeben von La Française Finance Services mit Sitz in 128 Boulevard Raspail, 75006 Paris, Frankreich, einem von der Autorité de Contrôle Prudentiel als Wertpapierdienstleister unter der Nummer 18673 X regulierten Unternehmen und Tochtergesellschaft von La Française. Crédit Mutuel Asset Management: 128 Boulevard Raspail, 75006 Paris, ist eine von der Autorité des marchés financiers unter der Nr. GP 97 138 zugelassene und seit dem 11.04.2025 bei ORIAS (www.orias.fr) unter der Nr. 25003045 registrierte Vermögensverwaltungsgesellschaft. Crédit Mutuel Asset Management ist eine Aktiengesellschaft (Société Anonyme) mit einem Grundkapital von 3.871.680 €, eingetragen im Handelsregister von Paris unter der Nummer 388 555 021, und eine Tochtergesellschaft der Groupe La Française, der Vermögensverwaltungs-Holdinggesellschaft der Crédit Mutuel Alliance Fédérale.    



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Schlagwort(e): Finanzen

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