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Die neue Normalität festigt sich

Stabilität in der Baufinanzierung trotz geopolitischer Volatilität im ersten Quartal 2026 05.05.2026, 14:35 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0


EQS-Media / 05.05.2026 / 14:35 CET/CEST

  • Starkes Eigenkapital, solide Basis: Eigennutzer kompensieren das Zinsniveau mit mehr Eigenkapital.
  • Vertrauen auf Zinswende: Das Interesse an kurzfristigen Zinsbindungen steigt spürbar.
  • Robuster Markt in bewegten Zeiten: Die Zahl der Finanzierungsabschlüsse bleibt bemerkenswert stabil.

Frankfurt am Main, 5. Mai 2026 Der deutsche Baufinanzierungsmarkt zeigte sich im ersten Quartal 2026 bemerkenswert widerstandsfähig. Trotz anhaltend hoher Zinsen, geopolitischer Unsicherheiten und inflationsbedingtem Kostendruck hat sich die neue Normalität fest etabliert. Eine aktuelle Analyse des Baufinanzierungsvermittlers Hüttig & Rompf zeigt: Eigennutzer und Kapitalanleger kaufen weiter. Mit hohen Eigenkapitalquoten und mehr Flexibilität bei der Zinsbindung ist Wohneigentum auch im neuen Umfeld realisierbar.

Eigennutzer: Keine Kompromisse bei der Wohnfläche

Eigennutzer zahlten im 1. Quartal 2026 durchschnittlich 555.047,16 € für ihre Immobilie. Das sind rund 4 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. Gleichzeitig blieb die durchschnittliche Wohnfläche mit 139,52 Quadratmetern nahezu unverändert (Q1/2025: 137,98 m2). In der Folge legte der durchschnittliche Quadratmeterpreis um 3,41 Prozent auf 3.978,26 € zu.

Während die Objektgröße also fast gleich blieb, wandelte sich die Objektstruktur: Der Anteil der Eigentumswohnungen stieg innerhalb eines Jahres um 4,97 Prozentpunkte auf 27,34 Prozent. Reihenhäuser verloren dagegen massiv an Bedeutung; ihr Anteil sank um 23,18 Prozentpunkte auf 15,24 Prozent. Die beliebteste Objektart bleibt mit 35,35 Prozent zwar das Einfamilienhaus, verliert jedoch leicht (Q1/2025: 37,35 Prozent).

Kapitalanleger: Fokus auf Effizienz

Bei Kapitalanlegern bleibt die Eigentumswohnung mit einem Anteil von 73,60 Prozent zwar erste Wahl. Allerdings war auch hier ein Rückgang um 4,5 Prozentpunkte zu verzeichnen. Gleichzeitig stieg das Interesse an Einfamilienhäusern als Kapitalanlage um 5,1 Prozentpunkte auf 7,20 Prozent. Auffällig ist zudem: Kapitalanleger investierten im Schnitt 2,01 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, bekamen dafür aber etwas mehr Wohnfläche. Die durchschnittliche Objektgröße stieg um 2,88 Quadratmeter auf 97,39 Quadratmeter. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis sank von 3.468,74 € auf 3.298,23 €.

Rekord beim Eigenkapital – und bei der Monatsrate

Insgesamt blieb der Baufinanzierungsmarkt im ersten Quartal 2026 stabil. Die Zahl der Finanzierungsabschlüsse lag nur 2 Prozent unter dem Vorjahreswert, bei Eigennutzern – dem Rückgrat des Marktes – sogar lediglich 0,4 Prozent niedriger. Kapitalanleger agierten zurückhaltender (-8,7 Prozent).

Der entscheidende Stabilitätsfaktor ist der Eigenkapitaleinsatz. Eigennutzer brachten im ersten Quartal im Schnitt 30,5 Prozent Eigenkapital in die Finanzierung ein – ein neuer 10-Jahres-Höchststand. Ein höherer Eigenkapitalanteil führt dazu, dass der Beleihungsauslauf sinkt, was den Banken zusätzliche Sicherheit bietet und den Käufern hilft, die monatliche Annuität trotz gestiegener Zinsen tragfähig zu gestalten. Dennoch stieg die durchschnittliche Monatsrate für Eigennutzer um 4,3 Prozent auf 1.938 Euro. Das entspricht im Schnitt 27,46 Prozent des Haushaltsnettoeinkommens (Q1/2025: 26,77 Prozent).

Bei Kapitalanlegern reduzierte sich der Eigenkapitalanteil um fast zwei Prozentpunkte auf 22 Prozent. Ihre Annuität erhöhte sich im Durchschnitt um 3,2 Prozent auf 1.310 Euro. Das entspricht im Schnitt 14,15 Prozent des Haushaltseinkommens (Q1/2025: 12,79 Prozent).

Mietmarkt erhöht Kaufdruck

Ein wesentlicher Treiber für den Immobilienkauf bleibt der Mietmarkt. Während die Kaufpreise moderat steigen, ziehen die Angebotsmieten laut einer Bilthouse-Studie vor allem außerhalb der Metropolen weiter an. „In immer mehr Regionen nähern sich die monatlichen Mietkosten der Finanzierungsrate an“, beobachtet Benjamin Papo, Geschäftsführer von Hüttig & Rompf. „Gerade für Haushalte mit solidem Eigenkapital wird der Immobilienkauf damit trotz höherer Zinsen zu einer wirtschaftlich rationalen Entscheidung.“

Zinsbindung als Wette auf die Zukunft

Eine interessante Entwicklung zeigt sich bei der Wahl der Zinsfestschreibung. Zwar dominiert die zehnjährige sowohl bei Eigennutzern (82,62 Prozent) als auch bei Kapitalanlegern (83,94 Prozent) klar, doch der Wunsch nach Flexibilität wächst. So stieg der Anteil der fünfjährigen Zinsbindungen bei Kapitalanlegern auf 7,8 Prozent (Q1/2025: 4,4 Prozent). Bei Eigennutzern konnte er sich sogar auf 1,9 Prozent mehr als verdoppeln (Q1/2025: 0,9 Prozent). Einige Käufer setzen darauf, sich in fünf Jahren zu günstigeren Konditionen refinanzieren zu können.

Ausblick: Geopolitik als Zinstreiber

Für den weiteren Jahresverlauf bleibt die geopolitische Lage ein zentrales Risiko. „Der Konflikt im Iran heizt die Inflation über steigende Energiepreise an und dämpft damit die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen“, so Benjamin Papo. „Wir beobachten bei den Renditen für Staatsanleihen einen Aufwärtsdruck, der sich direkt auf die Bauzinsen überträgt. Für den Rest des Jahres rechnen wir daher mit einem Zinsniveau nahe der 4-Prozent-Marke. Eine solide Planung und ein hoher Eigenkapitalanteil bleiben daher die entscheidenden Eintrittskarten für den Markt.“

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Über die Hüttig & Rompf GmbH
Kaufen, bauen, modernisieren: Bei der Hüttig & Rompf GmbH dreht sich alles um die passende Baufinanzierung. Als Immobilienfinanzierer begleiten wir Menschen auf dem Weg in die eigenen vier Wände – und das bereits seit 35 Jahren. Unser Erfolgsrezept? Persönliche und fachkundige Beratung. Denn unsere Experten liefern keine Standardlösungen, sondern finden genau die Baufinanzierung, die perfekt zu den Bedürfnissen, Wünschen und Möglichkeiten unserer Kunden passt. Mit rund 30 Standorten im Bundesgebiet und einem Finanzierungsvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro (2022) gehören wir zu den drei führenden Baufinanzierungsvermittlern Deutschlands. Seit 2022 gehört die Hüttig & Rompf AG zur dann gegründeten Bilthouse-Gruppe.
Weitere Informationen zur Baufinanzierung finden Sie unter: www.huettig-rompf.de FAQs: www.huettig-rompf.de/baufinanzierung/faq Facebook: www.facebook.com/huettig.rompf Instagram: https://www.instagram.com/baufinanzierung_huettig_rompf/ LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/huettig-rompf/

Über Bilthouse
Die Bilthouse-Gruppe ist einer der führenden Anbieter für Baufinanzierungsvermittlung in Deutschland. Gegründet im Jahr 2022 vereint Bilthouse die erfolgreichen Marken von Baufi24, Hüttig & Rompf und Creditweb. Dabei setzt das Unternehmen auf persönliche, digital gestützte und vor allem transparente Finanzierungsberatung für Menschen, die eine Immobilie suchen. Um einen klaren Mehrwert für Endkunden zu schaffen, gehört auch Kredit24 für Privatkredite dazu. Das B2B-Fintech FinLink komplettiert das Angebot als CRM für die Immobilienfinanzierung. Aktuell beschäftigt das Unternehmen rund 700 Mitarbeitende mit einem vermittelten Baufinanzierungsvolumen von rund fünf Milliarden Euro pro Jahr. Baufi24 wurde im Jahr 2025 als zweitbester Baufinanzierungsvermittler vom Wirtschaftsmagazin €uro ausgezeichnet. 

Pressekontakt:
Dirk Ulmer
Kerl & Cie Kommunikationsberatung
Telefon: +49 160 972 378 73
E-Mail: ulmer@kerlundcie.de



Emittent/Herausgeber: Hüttig & Rompf AG
Schlagwort(e): Immobilien

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Sprache: Deutsch
Unternehmen: Hüttig & Rompf AG
Hanauer Landstraße 126-128
60314 Frankfurt am Main
Deutschland
Internet: https://www.huettig-rompf.de/
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