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Bonn, Deutschland — Die Zero Waste Foundation brachte die Zero-Waste- und COP31-Vision der Türkei nach Deutschland und stellte sie internationalen Akteuren vor. Im Rahmen der Bonner Klimakonferenz führte Samed Ağırbaş, Präsident der Zero Waste Foundation und COP31 Climate High-Level Champion, zahlreiche Gespräche. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Vorbereitungen der Türkei für die COP31 sowie die globale Bedeutung der Zero-Waste-Bewegung, die Kreislaufwirtschaft, die Klimafinanzierung, Maßnahmen der Kommunalverwaltungen, die Einbindung der Zivilgesellschaft und die Unterstützung besonders gefährdeter Länder. Darüber hinaus traf sich Ağırbaş in Köln mit türkischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Mitgliedern der türkischen Gemeinschaft. Er betonte dabei die Bedeutung der Diaspora-Gemeinschaften bei der Vermittlung der türkischen Klima- und Umweltvision im Ausland. Ein praxisorientierter Ansatz für den Klimaschutz Die Zero Waste Foundation positionierte Zero Waste nicht nur als Umweltpraxis, sondern als ein praxisnahes Modell für den Klimaschutz, das auf Abfallvermeidung, Ressourceneffizienz und nachhaltigen Lebensweisen basiert. Diese Botschaft findet insbesondere in Deutschland großen Anklang, da die Kreislaufwirtschaft, die Energiewende und die Verantwortung für den Klimaschutz nach wie vor im Mittelpunkt der öffentlichen und politischen Debatten stehen. Der Ansatz der Stiftung basiert auf der globalen Vision von H.E. Emine Erdoğan – Gründerin der Zero-Waste-Bewegung, Vorsitzende des Hochrangigen UN-Beratungsgremiums für Zero Waste und Ehrenpräsidentin der Zero Waste Foundation. Im Rahmen dieser Vision entwickelte sich Zero Waste zu einer breiteren internationalen Plattform für Zusammenarbeit, Umsetzung und öffentliche Sensibilisierung. Während der Bonner Klimakonferenz führte Ağırbaş Gespräche mit internationalen Akteuren über eine faire und zugängliche Klimafinanzierung, die Unterstützung von Entwicklungsländern und besonders klimagefährdeten Ländern, nachhaltige Energie, Landmanagement sowie die Rolle nichtstaatlicher Akteure. Ein weiterer Schwerpunkt der Gespräche lag auf der Frage, wie Kommunalverwaltungen und die Zivilgesellschaft stärker zur Erreichung der Klimaziele beitragen können. „Die COP31 ist eine Gelegenheit, Zero Waste aus einer rein technischen Debatte herauszuführen und als konkrete Klimaschutzagenda zu etablieren“, sagte Samed Ağırbaş. „In Bonn haben wir eine klare Botschaft vermittelt: Klimaschutzmaßnahmen müssen umsetzbar, inklusiv und mit dem Alltag der Menschen verbunden sein. Zero Waste bietet eine konkrete Möglichkeit, Ressourcen zu schonen, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und die Zusammenarbeit zwischen Regierungen, Städten, der Zivilgesellschaft und Bürgerinnen und Bürgern zu stärken.“ Die Rolle der Türkei auf dem Weg zur COP31 Die COP31-Vision der Türkei war ein zentrales Thema des Programms in Deutschland. Die Gespräche in Bonn konzentrierten sich auf multilaterale Zusammenarbeit, die Prioritäten von Entwicklungsländern sowie die Notwendigkeit einer stärkeren internationalen Solidarität im Vorfeld der COP31. Die Zero Waste Foundation betonte zudem, dass Klimaschutz nicht auf Verhandlungsräume beschränkt bleiben darf. Die Arbeit der Stiftung zielt darauf ab, den politischen Dialog mit praktischen Ergebnissen zu verbinden – durch Maßnahmen auf kommunaler Ebene, Partnerschaften zwischen verschiedenen Akteuren und übertragbare Lösungen über verschiedene Sektoren hinweg. Dieser Ansatz wurde auch beim Zero Waste Forum 2026 in Istanbul deutlich, das die Zero Waste Foundation unter dem Motto „Road to Antalya: Zero Waste as Climate Action“ veranstaltete. Das Forum brachte internationale Entscheidungsträger, lokale Behörden, Vertreter der Zivilgesellschaft und Akteure verschiedener Branchen zusammen und trug dazu bei, Zero Waste im Vorfeld der COP31 als umsetzungsorientierte Klimaschutzagenda zu positionieren. Eine Brücke zwischen Deutschland, der Türkei und globaler Zusammenarbeit Im Anschluss an die Gespräche in Bonn traf sich Ağırbaş in Köln mit türkischen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Bürgerinnen und Bürgern. Die Gespräche schufen Raum für den Austausch über die türkische Umweltdiplomatie, die Zero-Waste-Bewegung und die übergeordnete Klimaschutzvision der Türkei mit der türkischen Gemeinschaft in Deutschland. Für das deutsche Publikum steht die Botschaft der Stiftung in direktem Zusammenhang mit den eigenen Debatten des Landes über Klimaschutz und Kreislaufwirtschaft. Darüber hinaus fördert sie den Dialog darüber, wie die Türkei, Deutschland und internationale Partner ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Ressourceneffizienz, nachhaltige Städten, saubere Energie und Klimaresilienz zusammenarbeiten können. Auf dem weiteren Weg zur COP31 wird die Zero Waste Foundation diesen Ansatz auch künftig in die internationale Klimaschutzagenda einbringen. Zero Waste geht über die reine Abfallbewirtschaftung hinaus. Es geht vor allem darum, Abfälle von vornherein zu vermeiden, Ressourcen bewusster zu nutzen und Klimaziele in konkrete Lösungen für den Alltag umzusetzen. Kontakt: Ahmet Musa Bala basin@sifiratikvakfi.org Emittent/Herausgeber: Zero Waste Foundation Schlagwort(e): Umwelt
Veröffentlichung einer Mitteilung, übermittelt durch EQS Group. |
Die Zero Waste Foundation stellte in Bonn die COP31-Vision der Türkei vor 26.06.2026, 09:19 Uhr von EQS News Jetzt kommentieren: 0
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